Wasserfilter, Feinstaub, Klangteppich

Kapstadt verknappt Wasser +++ Trinkwasser aus Salzwasser filtern +++ Hohe PM10-Belastung 2017 +++ Wie klingt Wien

Kapstadt verknappt Wasser

In Südafrika, genauer: in Kapstadt - wird das Trinkwasser knapp; schuld ist eine anhaltende Dürre. Seit gestern darf ein Haushalt höchstens 10.500 Liter Wasser pro Monat verbrauchen - fast halb so viel wie im Dezember. Das Wasser muss für Trinken, Kochen, Putzen, Duschen reichen. Haushalte, die mehr verbrauchen, müssen mit Bußgeld rechnen.


Trinkwasser aus Salzwasser filtern

Laut UNO haben 2,1 Milliarden Menschen weltweit keinen zuverlässigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Immer wieder tüftelt die Wissenschaft an einfachen Lösungen. Eine Idee hören wir uns heute an: US-Forscher haben einen Weg gefunden, wie sich Salzwasser in Trinkwasser verwandeln lässt. Dabei braucht es dafür eine Scheibe Holz und Sonne.
Gestaltung: Ruth Hutsteiner
Mit: Liangbing Hu, Materialwissenschafter Universität Maryland USA

Der offenbar einfache Wasserfilter ist auch Thema auf
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Hohe PM10-Belastung 2017

Für Feinstaub liegt heute die vorläufige Jahresbilanz für 2017 vor; erstellt vom Umweltbundesamt. Wenig erfreulich fällt sie für die nördlichen Teile Österreichs und den Süden aus: da gab es an mehr Tagen als in den Jahren zuvor eine erhöhte Feinstaubkonzentration - und zwar bei den Teilchen der Größe PM10. Besser die Bilanz für den Westen: da war die Belastung vergleichbar niedrig wie in den Vorjahren, meldet das Umweltbundesamt.


Wie klingt Wien

Akustisch hat das Neue Jahr für viele mit dem Donauwalzer und dem Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker begonnen - Klänge, die man mit Wien verbindet und die das Image der Stadt mit-prägen. Aber: Wie klingt Wien? Das erforscht gerade ein Projekt; und zwar geht es um Musik seit 1945 - untersucht werden Festveranstaltungen im öffentlichen Raum - von den Feiern am 1. Mai über die Wiener Festwochen bis zum Popfest am Karlsplatz. Das Forschungsprojekt läuft drei Jahre; es ist interdisziplinär - mit Forscherinnen aus Musikwissenschaft, Geschichte und Informatik. Und wird vom Wissenschaftsfonds gefördert. Mehr über das Projekt auf science.ORF.at.


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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