Rosskastanien

DPA/OLE SPATA

Rosskastanie oder Maroni?

Rudi und Kater als Kastanienbräter

Rudi und Kater haben eine neue Geschäftsidee. Sie haben im Herbst säckeweise Kastanien gesammelt und sich einen Griller besorgt. Jetzt wollen sie an einer U-Bahnstation Kastanien braten und verkaufen. Der Kater ist davon überzeugt, dass das funktionieren wird. Immerhin scheinen Zweibeinerinnen und Zweibeiner Kastanien zu lieben. Zumindest werden fast das ganze Jahr irgendwo heiße Kastanien verkauft. Als Rudi seinem Lieblingsdirektor Michael Kiehn vom Botanischen Garten der Universität Wien von der wunderbaren Geschäftsidee erzählt, macht der Direktor den beiden einen Strich durch die Rechnung.


Michael Kiehn: "Hallo Rudi! Ihr habt ganz viele Kastanien gesammelt, habe ich gehört, und ihr wollt die vielleicht jetzt zum Essen verwenden..."

Rudi: "Ganz genau. Wir wollen sie grillen und verkaufen!"

Michael Kiehn: "Nun da gibt es ein kleines Problem. Die Kastanien, die ihr gesammelt habt, die im Prater zum Beispiel im Frühjahr so schön blühen und die Früchte bilden, die man dann auch mit Streichhölzern zu sehr schönen Figuren verarbeiten kann - diese Früchte heißen auch Rosskastanien. Nur sehen die nicht wie Pferde aus, sondern sie werden als Tierfutter oder auch Pferdefutter verwendet. Warum? Weil diese Früchte für den Menschen giftig sind."


Gestaltung: Kathrin Wimmer






Liebe Hörerinnen und Hörer,

nachdem ich soviele Rosskastanien hatte, bin ich gestern zur MA 49 - dem Forstamt - und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien - gelaufen, um die Kastanien als Tierfutter abzugeben. Leider gibt es diese Sammelaktion nicht mehr. Also spart euch den Weg, schnappt euch lieber Zahnstocher und bastelt Kastanientiere daraus.

Wir hören uns. Euer Rudi.

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