Sternsinger

AFP PHOTO DDP/ MICHAEL GOTTSCHALK

Die Weisen aus dem Morgenland

Ein historischer Blick auf die "Heiligen drei Könige". Mit Hans Förster vom Institut für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.
Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

Am 6. Jänner feiern die Christen den "Dreikönigstag", auch Epiphanie genannt, griechisch für "Erscheinung des Herrn". Während die Westkirchen an diesem Tag der drei Weisen aus dem Morgenland gedenken, feiern die meisten östlichen Kirchen mit diesem Datum das Andenken an die Taufe Jesu. Bis zum frühen vierten Jahrhundert war ein Geburtsfest Christi unbekannt, gefeiert wurden lediglich sein Tod und seine Auferstehung.

Weihnachten und das Dreikönigsfest sind in besonderer Weise Gegenstand der Deutung von Theologen und Historikern: Welchen realgeschichtlichen Hintergrund haben die "Magier aus dem Osten", die in der christlichen Überlieferung dem Stern von Bethlehem folgten? War dieser Stern ein astronomisches Phänomen oder primär symbolischen Gehalts? Was bedeuten Gold, Weihrauch und Myrrhe, die Gaben der "Könige", in welchem Kontext sind diese Tradierungen zu sehen und wie haben sie sich im Lauf der Geschichte verändert?

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