Nikola-Tesla-Statue

AP/JULIO CORTEZ

Der Stromkrieg

Zum 75. Todestag von Nikola Tesla
Von Ilse Huber

Nachdem Edison die Kohlefaden-Glühbirne erfunden hatte, stieg in Amerika der Bedarf an Elektrizität rapid an, und es stellte sich die Frage: Wie sollte diese Elektrizität übertragen werden? Edison setzte auf Gleichstrom, der allerdings auf weite Distanzen immense Verluste aufwies. Die Konkurrenten George Westinghouse und Nikola Tesla favorisierten Wechselstrom. Es begann ein regelrechter Stromkrieg, der sich über Jahre hinzog.

Pikantes Detail: Der Kroate Nikola Tesla, ein genialer Physiker und Elektroingenieur, der in Graz studiert hatte, arbeitete vorher mit Edison zusammen. Als 1890 zum ersten Mal ein Mensch mit Wechselstrom hingerichtet wurde, nutzte Edison das für eine Negativ-Kampagne - erfolglos. Letztlich setzte sich das Wechselstromsystem weltweit durch. - Eine Chronik des Technologiestreits und ein Porträt des Erfinders Nikola Teslas, der über 100 Patente anmeldete und vor 75 Jahren in New York starb.

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