Tanzbeine

APA/WIENER STAATSBALLETT/ASHLEY TAYLOR

Jakob Feyferlik

Der Solotänzer Jakob Feyferlik zu Gast bei Judith Hoffmann

Mit einer doppelten Premiere beginnt das neue Jahr für das Wiener Staatsballett. Zum ersten Mal ist ab 21. Jänner eine Tanzversion von Ibsens und Griegs "Peer Gynt" an der Staatsoper zu sehen und zum ersten Mal wurde dafür der preisgekrönte rumänische Choreograf Edward Clug ans Haus engagiert. Er präsentiert eine moderne, bildreiche Interpretation des dramatischen Gedichts rund um den Bauernsohn Peer Gynt, der sich seine Welt durch Lügen schönredet und eine fast lebenslange, quälende Odyssee absolvieren muss, bevor er - wieder zu Hause - seiner treuen Seele Solveig begegnet.

Das abendfüllende Ballett wurde 2015 in Maribor uraufgeführt, in Wien sind alternierend die jungen Tänzer Denys Cherevychko und Jakob Feyferlik in der Titelrolle zu sehen. Der in der Ukraine geborene Denys Cherevychko wurde 2006 Mitglied des Wiener Staatsballetts und ist seit 2012 Erster Solotänzer. Der Wiener Jakob Feyferlik ist seit 2013 Mitglied des Wiener Staatsballets, 2016 wurde er zum Solotänzer ernannt.

Im "Intermezzo"-Gespräch erzählt Jakob Feyferlik über die Zusammenarbeit mit dem Choreografen, über die Erarbeitung neuer Partien, die Wichtigkeit von internationalen Engagements und Ballettwettbewerben, und über den harten Weg von den ersten Balletterfahrungen zur Solokarriere.

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Wiener Staatsoper - Peer Gynt

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