Zwei Paare spazieren im Schneefall

AFP / KIRILL KUDRYAVTSEV

Eine verschollen geglaubte Novelle Arthur Schnitzlers

"Später Ruhm" von Arthur Schnitzler. Zum 75. Geburtstag von Helmut Peschina. Mit Joachim Bißmeier, Petra Morzé, Peter Simonischek, Michael Rotschopf, Michael Dangl, Matthias Mamedof, Florian Teichtmeister u.a., Bearbeitung: Helmut Peschina, Harald Krewer, Musik: Max Nagl, Regie: Harald Krewer (NDR/ORF 2015).

Die 2013 in Cambridge aufgefundene, ursprünglich verschollen geglaubte frühe Novelle Arthur Schnitzlers ist ein Porträt der literarischen Wiener Bohème der Jahrhundertwende. "Später Ruhm", 1894 verfasst, zeigt auch die Ängste und Zweifel des damals 32-jährigen, noch als Arzt tätigen Schriftstellers Arthur Schnitzler. Schnitzler thematisiert die für ihn selbst so wichtige, weil ihn lange belastende Ambivalenz zwischen künstlerischem Schaffen und bürgerlicher Existenz.

Der Autor Helmut Peschina und der Regisseur Harald Krewer haben Schnitzlers Novelle fürs Hörspiel bearbeitet. Ihr Inhalt: Eduard Saxberger, in seiner bürgerlichen Existenz Beamter, steht kurz vor seiner Pensionierung. In seiner Jugend hat Saxberger einen Gedichtband "Die Wanderungen" veröffentlicht, allerdings ohne auf besondere Resonanz zu stoßen. Nun wird er von einer Gruppe junger Dichter, die sich die "Begeisterten" nennen, quasi entdeckt. Saxberger lässt sich hofieren und begeistern und er lässt sich sogar dazu überreden, an einem Vortragsabend eigene neue Gedichte vorzutragen. Durch den Versuch, an alte Zeiten anzuknüpfen, an das ersehnte Vergangene, nimmt die Geschichte einen erstaunlichen Verlauf ...

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SPÄTER RUHM

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