Papst in Chile

AFP/OSSERVATORE ROMANO

Kritik und Lob für Sozialpolitik der Regierung

Papst bittet in Chile um Verzeihung für Missbrauch +++ Familie und Arbeit - Kritik und Lob für neue Regierung +++ Wind of Change in Saudi-Arabien - Kronprinz Mohammed und seine Politik +++ Christen feiern heute "Tag des Judentums". - Moderation: Alexandra Mantler

1. Papst bittet in Chile um Verzeihung für Missbrauch

Papst Franziskus hat zum Auftakt seiner Lateinamerika-Reise am Dienstag Opfer und Angehörige von Missbrauch durch Geistliche in Chile um Verzeihung gebeten. Außerdem forderte er die alte und neue Regierung des Andenstaates dazu auf, sich stärker für die Jugend und die indigenen Völker des Landes einzusetzen. - Gestaltung: Ivo Marusczyk


2. Familie und Arbeit - Kritik und Lob für neue Regierung

In den letzten Tagen wurde oft über den sogenannten "Familienbonus" oder das Ende der "Aktion 20.000" diskutiert. Gleich zu Beginn scheint die neue Regierung demonstrativ die Ärmel hochzukrempeln. Die Neuerungen sorgen für Kritik und Lob. Auch bei kirchennahen Initiativen und Verbänden. - Gestaltung: Julia Wötzinger


3. Wind of Change in Saudi-Arabien - Kronprinz Mohammed und seine Politik

Frauen erstmals in einem Fußballstadion und ab Mitte des Jahres auch hinter dem Steuer eines Autos. Mohammed bin Salman al-Saud ist der Kronprinz, stellvertretende Premierminister, Innen- sowie Verteidigungsminister von Saudi-Arabien. Seine Neuerungen sind für viele spektakulär und sie sehen ihn als Hoffnungsträger, andere bezeichnen ihn als aggressiven Despoten. Innerhalb der königlichen Familie werde der Kronprinz mit Misstrauen beäugt, sagt die Politologin Fatiha Dazi-Heni, doch die jugendliche Bevölkerung Saudi Arabiens feiert ihn wie einen Popstar. - Gestaltung: Maria Harmer


4. Christen feiern heute "Tag des Judentums"

Die christlichen Kirchen in Österreich begehen am 17. Jänner den "Tag des Judentums". Damit soll die Verwurzelung des Christentums im Judentum bewusst gemacht werden. Auch in Italien, Polen und den Niederlanden wird der Tag begangen. Seit dem Jahr 2000 wird am Vorabend der "Weltgebetswoche für die Einheit der getrennten christlichen Kirchen" an deren gemeinsame Wurzeln im Judentum gedacht - aber auch an die uralte Feindschaft zwischen Christen und Juden bis hin zum Grauen der Shoa. Konkrete Bezugspunkte für ein christliches Schuldbekenntnis und ebenso für das jüdische Totengebet sind Orte einstigen jüdischen Glaubens und Lebens - etwa ehemalige Synagogen. Diesmal wurde u.a. auch in der Bezirksvorstehung Wien-Hernals an das jüdische Gemeindehaus im Bezirk erinnert. - Gestaltung: Julia Wötzinger

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