Drei Männer im Nationalpark Hohe Tauern

APA/NATIONALPARK HOHE TAUERN

Kann Schützen nützen?

Über Erhaltung und Weiterentwicklung von Stadt- und Naturraum
Gestaltung: Ilse Huber

Der Mensch hat der Erdkugel seinen Stempel aufgedrückt. Er baute Städte, machte Landschaften urbar, formte Kultur. Eine bemerkenswerte Entwicklungsgeschichte. Bis zu einem gewissen Grad. Denn die Grenzen zur Zerstörung sind oft weich, elastisch und je nach Betrachtungsweise flexibel. Ab wann und vor allem wodurch verliert ein Raum seinen Charakter, seine Authentizität und Einmaligkeit? Bevor es soweit kommt, wurden Tabuzonen für maßlose Veränderung definiert: Naturschutzgebiete - Weltkulturerbezonen.

Der Nationalpark Hohe Tauern zählt mit seinen Hochgebirgslandschaften zu einem wichtigen Alpinschutzgebiet, die Wiener Innenstadt erlangte im Jahr 2001 den Status einer Weltkulturerbestätte. "Erhaltenswert" lautet das Zauberwort, dem sogleich die Gegenfrage folgt: Nützt das was? Und wenn ja, wie kann denn Schützen nützen? Oder verhindert der Schutz eine moderne Nutzung? Verkümmert der Lebensraum zur reinen Kulisse oder bringt der Schutz einen neuen Nutzen zutage? Zwei konträre, zwei konkrete Orte mit denselben An- und Widersprüchen.

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