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ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Über die Faszination der letzten Sätze

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte "Literatur am Wasserklosett. Über die Melancholie der letzten Sätze." Von Harald Darer. Es liest Daniel Doujenis. Gestaltung: Günter Encic

Geht etwas zu Ende, werden die meisten Menschen emotional, vor allem wenn es das eigene Leben ist. Leserinnen und Leser von Literatur werden im Laufe ihres Lebens mit vielen Enden konfrontiert. Mit schockierenden, enttäuschenden, traurigen, zuversichtlichen. Mit den letzten Sätzen enden die Bücher, der Deckel wird zugeklappt. Doch diese Sätze wirken nach. Oft jahrelang.

Der Ich - Erzähler in Harald Darers Text ist seit seiner Kindheit fasziniert von den letzten Sätzen in Romanen und Gedichte. In seinem Refugium, dem Wasserklosett, räsoniert er aber auch über letzte Sätze vor dem Tod.

Harald Darer stammt aus Mürzzuschlag/ Steiermark. Vor 20 Jahren hat er sich in Wien niedergelassen. Darer hat zahlreiche Texte in Literaturzeitschriften und im Radio veröffentlicht. Der letzte seiner drei Romane trägt den Titel "Schnitzeljagd".

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Harald Darer, "Literatur am Wasserklosett. Über die Melancholie der letzten Sätze"

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