Schneiderin in Somalia

AFP/RICCARDO GANGALE

Afrikas neue Kleider

Afrikanische Länder importieren eine Menge Altkleider aus Europa. Für viele eine günstige Möglichkeit, billige Kleidung zu erstehen; doch nun soll damit Schluss sein und die lokale Textilindustrie wieder belebt werden.
Gestaltung: Simone Schlindwein

Wer seinen Kleiderkasten aufräumt, wirft das meiste, das nicht mehr passt oder gefällt, in Altkleidercontainer. Und von deren Inhalt wird sehr viel in Bausch und Bogen nach Afrika verschifft. Tonnenweise werden gebrauchte Textilien dort auf den Märkten weiterverkauft. Vieles arbeiten einheimische Schneider um. Doch mehrere Länder Ostafrikas haben nun beschlossen, den Import von gebrauchten Textilien, Schuhen und Lederwaren auslaufen zu lassen. Ziel ist es, den afrikanischen Textilsektor wiederzubeleben. So soll auch Mode, die typisch afrikanisch ist, wieder attraktiver werden.

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