Papstbesuch in Chile

Zwischen zwei Welten - "Transkulturelle Gewalt" +++ Fußball und warmes Essen - Hilfe für benachteiligte Kinder in Bulgarien +++ Kritik und Anerkennung - heikle Themen dominieren Papstreise. - Moderation: Judith Fürst

1. Zwischen zwei Welten - "Transkulturelle Gewalt"

Mithilfe von Workshops lernen Kinder und Jugendliche - vorwiegend solche mit sogenanntem Migrationshintergrund - mit dem Spannungsfeld zwischen den Wertevorstellungen ihrer Herkunftsfamilie und jenen Erfahrungen umzugehen, die sie in der Schule und im Umfeld außerhalb ihrer Familie machen. Die teilweise sehr unterschiedlichen, vielleicht sogar gegensätzlichen Beobachtungen und Erlebnisse führen oft zu Verunsicherung und Aggressionen, zu "transkultureller Gewalt", wie sie im Fachjargon genannt wird. Der Verein SAMARA führt Gewaltprävention an Schulen durch. - Gestaltung: Maria Harmer


2. Fußball und warmes Essen - Hilfe für benachteiligte Kinder in Bulgarien

Auch wenn Sofia, die Hauptstadt Bulgariens, für die EU-Ratspräsidentschaft herausgeputzt worden ist, gibt es nach wie vor große Armut. Am meisten betroffen sind Roma-Familien, sie machen ca. zehn Prozent der bulgarischen Bevölkerung aus. Unterstützt werden sie unter anderem durch die Sozialprojekte der Hilfsorganisation CONCORDIA (gegründet 1991 durch den österreichischen Jesuitenpater Georg Sporschill, der 2012 die Verantwortung an die klinische Psychologin und Heilpädagogin Ulla Konrad und an Jesuitenpater Markus Inama übergeben hat). Im Jugend- und Sozialzentrum Sveti Constantin werden die Roma-Kinder betreut, ihr Schulbesuch wird unterstützt und sie haben die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Besonders beliebt ist das Fußballspielen. - Gestaltung: Roberto Talotta


3. Kritik und Anerkennung - heikle Themen dominieren Papstreise

Eine Woche lang war Papst Franziskus in Südamerika unterwegs und hat Chile und Peru besucht. Heikle Begegnungen standen auf dem Programm, wie jene mit Opfern sexueller Gewalt, verübt durch Vertreter der katholischen Kirche. Gleichzeitig musste sich Papst Franziskus den Vorwurf gefallen lassen, einen Bischof geschützt zu haben, der Missbrauchsfälle vertuscht haben soll. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Reise: der Besuch in jener Region Chiles, in der die indigenen Mapuche leben, an deren Ausbeutung Franziskus scharfe Kritik übte. - Gestaltung: Mathilde Schwabeneder

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