Olga Flor

APA/ERWIN SCHERIAU

Da capo: Zeitgenossin im Gespräch

"Es gilt, öffentlich zu werden, zu diskutieren, und zu widersprechen!" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Schriftstellerin Olga Flor

Die 1968 in Wien geborene Schriftstellerin Olga Flor hat sich in den letzten Jahren den Ruf erschrieben, zum Besten zu gehören, was die österreichische Literaturszene zu bieten hat.

Mit ihrem jüngsten Buch "Klartraum" hat sie einen Liebesroman vorgelegt, der das Private mit dem Öffentlichen, die Liebe mit der politischen Weltlage verknüpft. "Analytisch präzise und zugleich hochpoetisch" sei er, schrieb der STANDARD zum Erscheinen des Romans 2017, der auch für den Österreichischen Buchpreis nominiert war.

Olga Flor, die zunächst Physik und Kunstgeschichte studierte und dann jahrelang im Multimedia-Bereich arbeitete, seziert mit ihrer schriftstellerischen Arbeit eine Gesellschaft, die sich mehr und mehr im Privaten breit macht und das Politische außer Acht lässt, während sich gleichzeitig eine "Politik der Emotionen" breit macht.

Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Theater in der Josefstadt und Radio Österreich 1 wird Olga Flor am 21. Januar 2018 zu Gast in den Sträußelsälen des Theaters in der Josefstadt sein. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht sie über das Politische, das Poetische und was die beiden Bereiche in ihrer Literatur und in ihrem Leben miteinander zu tun haben.

Service

Bibliothek Olga Flor:

"Politik der Emotion", Essays, ab Jänner 2018 im Residenz Verlag
"Klartraum", Roman, Jung und Jung, 2017
"Ich in Gelb", Roman, Jung und Jung, März 2015
"Die Königin ist tot", Roman, Zsolnay, August 2012
"Kollateralschaden", Roman, Zsolnay, 2008
"Talschluss", Roman, Zsolnay, 2005
"Erlkönig", Roman in 64 Bildern, Steirische Verlagsgesellschaft / Leykam, 2002

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