Burschenschafter

APA/FPÖ/ROBERT LIZAR

Klartext: Gefährliche Burschen?

Bei Klaus Webhofer diskutieren Zeithistoriker Dieter Binder, Andreas Mölzer (ehemaliger FPÖ-EU-Parlamentarier, Parteiideologe, Herausgeber der Wochenzeitung „Zur Zeit“) und Karl Öllinger (Ex-Abgeordneter der Grünen, Mitbegründer der Plattform „Stoppt die Rechten“)

Mit dem Aufstieg der Freiheitlichen zur Regierungspartei sind Burschenschafter in einflussreiche staatliche Positionen gelangt. Mit dem Auftauchen eines NS-Liederbuchs der „Germania zu Wiener Neustadt“ stellt sich – nicht zum ersten Mal – die Frage, welche Geisteshaltungen in deutsch-nationalen Schüler- und Studentenverbindungen transportiert werden.

Die rassistischen und antisemitischen Texte haben die FPÖ in Erklärungsnotstand gebracht. Welche Rituale werden in diesen Männerbünden gepflogen? Wie groß ist der Antisemitismus? Und was reizt junge Menschen noch im 21. Jahrhundert in deutschtümelnden Burschenschaften anzudocken und warum wurde deren Vergangenheit nie aufgearbeitet?

Darüber diskutieren bei Klaus Webhofer:

Dieter Binder, Zeithistoriker, Institut für Geschichte der Universität Graz

Andreas Mölzer, ehemaliger FPÖ-EU-Parlamentarier, Parteiideologe, Herausgeber der Wochenzeitung "Zur Zeit"

Karl Öllinger, Ex-Abgeordneter der Grünen, Mitbegründer der Plattform "Stoppt die Rechten"

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Mittwoch, 31. Jänner 2018
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18:30 Uhr
Eintritt: frei
Anmeldung über das ORF RadioKulturhaus Kartenbüro: radiokulturhaus@orf.at

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