Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung.
1. "Carmina Austriaca" im Wiener MuTh
2. "Hope House" im Kunsthaus Bregenz
3. "Fremdenzimmer" in der neuen Bühne Villach

"Carmina Austriaca" im Wiener MuTh
Der Musikhistoriker und Autor Michael Korth und der Komponist und künstlerische Leiter der Wiener Sängerknaben Gerald Wirth haben mit den "Carmina Austriaca" eine Kantate nach Liedern des Mittelalters geschaffen. Michael Korth hat Texte von Minnesängern ausgewählt und behutsam in eine moderne Sprache übertragen, Gerald Wirth Melodien von damals neu arrangiert. Zu sehen ist dabei eine Choreographie, die Irina Pauls mit der Performance-Gruppe Das Collectif erarbeitet hat. Es singen die Wiener Sängerknaben mit dem Chorus Juventus; das Orchester Schubert-Akademie spielt unter dem Dirigat von Gerald Wirth. Als Solistinnen und Solisten zu hören sind die Sopranistin Elizabeth Sutphen, die Mezzosopranistin Irena Weber, der Tenor Michael Schade und der Basssänger Matthias Azesberger - morgen im Wiener MuTh. Konzertbeginn ist um 19 Uhr 30.

"Hope House" im Kunsthaus Bregenz
"Hope House" - so der Titel der Ausstellung von Simon Fujiwara, die derzeit im Kunsthaus Bregenz zu sehen ist. Der 1982 in London geborene Künstler greift ein delikates Thema der Vermarktung auf: die Geschichte des Anne Frank Hauses in Amsterdam. Das Gebäude, größtenteils eine Rekonstruktion, in der nur wenige originale Überreste enthalten sind, ist ein Besuchermagnet. Jenes Haus steht in den kommenden Monaten aber sozusagen auch in Vorarlberg, denn zu Beginn des Gedenkjahres 2018 hat Simon Fujiwara eine Kopie des Anne-Frank-Hauses als großräumige Installation ins Kunsthaus Bregenz gesetzt, die sich über drei Stockwerke zieht. Ihm geht es um die Thematisierung von Echtheit, Originalität, Wert, Geschichte und Replizierbarkeit.

"Fremdenzimmer" in der neuen Bühne Villach
In der neuen Bühne Villach ist morgen die Premiere von Peter Turrinis "Fremdenzimmer": ein Volksstück als versöhnende Begegnung mit dem Fremden. Herta und Gustl sind bereits in Pension. Viel haben sie vom Leben nicht mehr zu erwarten zwischen Fernsehprogramm und Schlagersehnsucht. Doch dann steht plötzlich das Fremde in Menschengestalt vor Gustl, noch dazu von seiner eigenen Frau gebracht. Das Fremde hat einen Namen: Samir Nablisi, ein syrischer Flüchtling, den Herta wohlwollend bei sich aufgenommen hat. Es ist ein langer Weg voller Verständnisschwierigkeiten, doch letztlich will auch Gustl den jungen Syrer nicht mehr gehen lassen, als er in ein Flüchtlingsquartier kommen soll. Unter der Regie von Manfred Lukas-Luderer spielen Isabella Wolf, Alois Frank und Mohamad Kheir Al Kassar.

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