Studierende

UNIVERSITÄT WIEN/KLAUS RANGER

Neue Moden um alte Bibliotheken

Nachtschichten des Lernens. Wie wissenschaftliche Bibliotheken mit dem Andrang an Studierenden umgehen

Seit ihrem Entstehen in der Geschichte der Menschheit waren Bibliotheken Orte der Ruhe, des Forschens und Studierens. Das ist bis heute so geblieben - die Frequenz ist jedoch gestiegen. Studierende strömen zu Tausenden in die Lesesäle. Man stellt sich morgens vor Öffnung der Bibliothek an, um noch einen Platz zu ergattern. Man organisiert sich in Lerngruppen, kommuniziert über WhatsApp, kommt natürlich mit dem eigenen Notebook und bleibt viele Stunden in den Lesesälen. Bachelor- und Masterarbeiten entstehen dort ebenso wie Seminararbeiten und Millionen von Notizen zur Prüfungsvorbereitung. Die Bibliotheken reagieren mit speziellen Angeboten auf den Boom: die Öffnungszeiten werden ausgeweitet, im Jänner und Juni während der Prüfungsphasen halten manche sogar bis Mitternacht offen. Eine Bibliothek in Wien - jene der medizinischen Fakultät im AKH - hat auch sonntags geöffnet.
Und die Wiener Universitätsbibliothek bietet Raum für einen wahren Lernmarathon: Zwei Mal im Jahr heißt es "Nachtschicht@UB". Dann wird bis 6 Uhr morgens gelernt - und allerlei Zusatzangebote motivieren Studentinnen und Studenten dranzubleiben, ihre Arbeiten fertig zu schreiben, und sich untereinander auszutauschen.

Gestaltung: Sabine Nikolay


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Gestaltung: Jakob Fessler

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