Sebastian Kurz

AP/EMANNUELE CONTINI

EU, Österreich, Flüchtlingskrise

Wie sieht uns eigentlich Europa ? +++ Österreichs Interessen vertreten - aber welche genau sind das ? +++ Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Flüchtlingskrise - Moderation: Brigitte Fuchs


Wie sieht uns eigentlich Europa?

In ganz Europa sind konservative und rechte Kräfte auf dem Vormarsch. Auch Österreich wird seit kurzem entsprechend regiert, was zu teilweisem Argwohn innerhalb der EU führt - vor allem Deutschland beobachtet die politische Entwicklung hierzulande genau. Auch wenn manche Medien von einem deutschen Kniefall vor Bundeskanzler Sebastian Kurz anlässlich seines Besuchs in Berlin berichteten - nicht alle teilen diese Beobachtung. Zum Thema Fremd- und Selbstbild hat die Österreichische Gesellschaft für Europapolitik diese Woche zur Diskussion geladen, und dabei wurde eines klar: Österreich scheint sich in seiner Selbstwahrnehmung ein wenig zu überschätzen. Cornelia Krebs fasst die Veranstaltung zusammen.


Österreichs Interessen vertreten - aber welche genau sind das?

Europa steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Der Brexit stellt das bisherige System der Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union auf die Probe, Russland hat seine Rolle als eigenständiger- und eigenwilliger Akteur der Weltpolitik wiederbelebt, die Politik der USA wird zusehends unberechenbar. Wie wollen die österreichischen Parteien das Land in diesem Umfeld positionieren, welche Schwerpunkte wollen sie setzen? Diese Fragen hat Markus Müller den außenpolitischen Sprechern der Parlamentsparteien gestellt


Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Flüchtlingskrise

Die großen Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre haben sich auch auf die Aufnahmeländer ausgewirkt. In vielen Ländern haben sie zu einer Polarisierung der Gesellschaft geführt. Wie umgehen mit den Fremden? Soll man sie am Stadtrand in riesigen Flüchtlingslagern unterbringen oder in kleinen Wohneinheiten in die Mehrheitsgesellschaft integrieren? Was geschieht mit den geflüchteten Kindern? Wie kann man verhindern, dass eine verlorene Generation ohne Bildung und Zukunftschancen heranwächst? Mit solchen Fragen sehen sich insbesondere Bürgermeister/innen konfrontiert. Diese Woche hat in Wien die fünfte Bürgermeister/innenkonferenz der Initiative Act.Now stattgefunden, die vom Künstler André Heller ins Leben gerufen wurde. Dort debattierten Bürgermeister/innen aus Ländern entlang der Flüchtlingsroute gemeinsam mit Migrationsexpert/innen, wie sozialer Zusammenhalt in Zeiten der Flüchtlingsbewegungen funktionieren kann. Ein Bericht von Ulla Ebner.

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