David Ben Gurion unterzeichnet den Vertrag zur Unabhängigkeit Israels

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Vom Britischen Mandat bis zur Unabhängigkeit

Auf dem Weg zum Staat Israel. Mit Rolf Steininger, Zeithistoriker.
Gestaltung: David Winkler-Ebner

Als vor knapp 70 Jahren, am 14. Mai des Jahres 1948, der Führer der Zionisten, David Ben-Gurion, in Tel Aviv die Unabhängigkeit Israels erklärte, stellte dies den vorläufigen Endpunkt einer Entwicklung dar, die bereits Jahrzehnte zuvor begonnen hatte, und zwar mit dem im 19. Jahrhundert aufkeimenden Antisemitismus einerseits, der Person Theodor Herzls andererseits.

Im Feber 1896 legte Herzl eine knappe Broschüre vor, mit der er eine Antwort auf den Antisemitismus geben wollte. Ihr Titel lautete: "Der Judenstaat - Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage". Während Herzls Zeitgenossen mit Spott darauf reagierten, war er von seiner Idee überzeugt. Ende August 1897 organisierte er in Basel den ersten Zionistenkongress, an dem mehr als 200 Delegierte aus 16 Ländern teilnahmen. Damit konnte Herzl einen wesentlichen Erfolg erzielen: Die öffentliche Diskussion über den Zionismus war neu belebt worden.

Doch der Weg bis zur Ausrufung des Staates Israel war noch lang und die Konflikte mit den Nachbarstaaten vorprogrammiert.

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