Aktivreisen in Albanien und Taiwan

Reisemagazin, u.a. mit: Unberührtes Albanien - Erkundungen per Rad, Kajak und zu Fuß. Von Kristina Pfoser; Taiwan by bike: Schluchten aus Marmor, smaragdgrüne Seen und Großstadtdschungel. Von Ernst Weber

Die ionische Riviera ist eine der schönsten Regionen Albaniens, mit steilen Felsen und versteckten Buchten. Hoch über dem Meer in den Bergen liegen kleine Dörfer. Die Hotels und Ferienwohnungen in den Küstenorten werden in der Hochsaison vor allem von albanischen Tourist/innen bevölkert, Auslandstourismus ist hier noch kein großes Thema.

Erst seit wenigen Jahren sind die wichtigsten Strandzufahren geteert und überall dort, wo man mit dem Auto nicht hinkommt, sind paradiesische, unberührte Strände zu entdecken. Es lohnt sich also, die Gegend anders zu erkunden: mit Rad, Kajak und zu Fuß. Da trifft man etwa auf die Festung des osmanischen Paschas Ali Pascha Tepelena, auf eine ehemalige U-Boot-Basis und - allgegenwärtig - auf die Bunker aus der Hoxha-Zeit, als das Land zu einer Festung ausgebaut worden war. Nach zwei Tagen Wandern und zwei Tagen Paddeln geht es dann auch mit dem Rad zur Ruinenstadt Butrint, einer UNESCO Welterbestätte.

Taiwan entdeckt das Radfahren. Die Insel im West-Pazifik macht Fahrradfans das Treten in die Pedale schmackhaft. Unzählige Touren führen durch den Inselstaat. In der Hauptstadt Taipei radelt man durch Riverside Parks entlang des Tamsui Flusses. Eines der vielen Naturjuwele Taiwans ist die Taroko-Schlucht an der Ostküste: Bis auf eine Seehöhe von 3.275 Metern führen Straßen und Wege durch Schluchten mit Felswänden aus Marmor. Hängebrücken überspannen Abgründe, buddhistische Tempel überblicken das Grün des Küstengebirges. Rund um den Sonne-Mond-See im Zentralgebirge Taiwans führt sogar ein Fahrradweg aus Holz.

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