Im Gespräch

"Wissen Sie, wenn ich nicht lachen würd', müsst' ich verzweifeln!" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Hugo Brainin, Zeitzeuge

In seiner ersten Neujahrsansprache erinnerte Bundespräsident Alexander van der Bellen an die "dunkelsten Aspekte unserer Geschichte", die niemals vergessen werden dürften.

Der Bundespräsident sprach dabei vom sogenannten Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich, der nach dem euphorisch begrüßten Einmarsch der deutschen Truppen am 12. März 1938 vom neuernannten Bundeskanzler Arthur Seyß-Inquart am 13. März 1938 vollzogen wurde. Einen Tag später verkündete ihn Adolf Hitler vom Balkon am Heldenplatz den Massen. Die Bilder des mit jubelnden Menschenmassen gefüllten Heldenplatzes gehören zur kollektiven Erinnerung der Republik Österreich.

Hugo Brainin war damals dreizehneinhalb Jahre alt. 1938 flüchtete er nach Großbritannien und kam 1945 nach Wien zurück. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählt er von der Zeit vor dem Anschluss, von den Tagen im März, seinem Exil in Großbritannien und dem postfaschistischen Österreich, in dem der Faschismus immer noch zum Alltag gehörte.

Service

Österreichische Lagergemeinschaft Ravensbrück und FreundInnen
Verein Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart
KZ-Verband Wien

Ruth Steindling, Claudia Erdheim, "Vilma Steindling.Eine jüdische Kommunistin im Widerstand",
mit einem Nachwort von Anton Pelinka, Amalthea Verlag 2017

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Gestaltung

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Nachdenken über 1938

Matinée im Burgtheater