Facebook auf Computerbildschirm

AFP/LOIC VENANCE

Social Media-Fallen

1. Brauchen Plattformen strengere Regeln?
Gestaltung: Anna Masoner
2. Da kommt der Self-Destruct von Karma!" Das Electronic Sports Festival in Wien.
Gestaltung: Sarah Kriesche

1. Sind Social Media-Plattformen die neuen Zigaretten? Sie machen uns zu willenlosen, abhängigen Zombis, die alle paar Minuten Status-Updates checken müssen und uns in den Nachrichtenstrom abtauchen lassen. In jüngerer Zeit häuft sich derartige Kritik. Neu ist sie ja nicht. Kulturpessimismus begleitet Soziale Netzwerke schon von Anfang an. Ähnliche Befürchtungen hat auch das Medium Fernsehen ausgelöst, als es noch neu war.

Was ist jetzt anders? Die Kritik kommt immer häufiger von den Süchtigmachern selbst: also von jetzigen und ehemaligen Mitarbeiter/innen der Social Media-Plattformen. Viele gestehen, dass sie Soziale Medien kaum oder gar nicht mehr nutzen. Und sie sprechen über die eingebauten Trigger, die auf uns wie Drogen wirken sollen. Naht doch das viel herbeigeunkte Ende von Social Media oder müssen Regeln her, die festlegen, was den Onlineunternehmen erlaubt ist und was nicht? Anna Masoner über eine hitzige Debatte.

2. Mit 20.000 Euro Preisgeld lockte am Wochenende Österreichs erstes "Electronic Sports Festival". 400 Computerspielerinnen und -spieler traten in Games wie "Overwatch" oder "League of Legends" in Wien-Simmering gegeneinander an, unterstützt von 6.000 Besuchern.

Das Genre "E-Sport" ist in Österreich noch relativ jung, weltweit werden damit bereits Riesenbeträge umgesetzt, 2016 zum Beispiel fast 500 Millionen Euro, bei 320 Millionen Besuchern der Computerspiel-Wettkämpfe. Sarah Kriesche hat das Team von "Plan B" am vergangenen Wochenende durch das Electronic Sports Festival begleitet.


Moderation und Redaktion: Franz Zeller

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