Pommes Frites

APA/DPA/INA FASSBENDER

Vergoldet, nicht verkohlt. Wie man Acrylamid im Essen vermeiden kann.

Braun, bräuner, ungesund - Wie man Acrylamid im Essen vermeiden kann +++ Cobin Claims: Plattform für Sammelklagen klagt Volkswagen +++ Aufsperrdienst: Googeln kann teuer kommen +++ Wenig Bio- viele Kapseln: Kaffee im Greenpeace-Nachhaltigkeitscheck

Braun, bräuner, ungesund - Wie man Acrylamid im Essen vermeiden kann

In der österreichischen Gastronomie gibt es einen neuen Aufreger: Nach der Allergeneverordnung und der Registrierkassenpflicht gibt es jetzt eine neue Regelung, die sich auf Gebackenes, Geröstetes und Frittiertes konzentriert. Werden stärkehaltige Speisen auf mehr als 120 Grad Celsius erhitzt, kann potentiell krebserregendes Acrylamid entstehen. Betroffen sind vor allem Produkte auf Kartoffelbasis und aus Getreide. Sie sollen von nun an nicht mehr dunkel und knusprig auf dem Teller landen, sondern nur leicht gebräunt. So soll die Acrylamidbelastung für die Konsumentinnen und Konsumenten sinken. Help sagt, wie verbreitet der bedenkliche Stoff in österreichischen Lebensmitteln ist und wie man ihn auch in der eigenen Küche vermeiden kann.


Cobin Claims: Plattform für Sammelklagen klagt Volkswagen

Die österreichische Plattform für Sammelklagen Cobin Claims hat Volkswagen vor dem Handelsgericht Wien geklagt. In der Folge sollen bundesweit mehrere Verfahren gegen den Automobilhersteller geführt werden. Privatpersonen und Kleinunternehmer, die von dem Abgasskandal betroffen sind, können sich der Klage anschließen. Ein finanzielles Risiko bestehe keines, sagen Vertreter des Vereins, die Prozesskosten seien vorfinanziert. Im Erfolgsfall gehen 35 Prozent des Schadenersatzes an den Prozessfinanzierer.


Aufsperrdienst: Googeln kann teuer kommen

Die Tür ist zu, der Schlüssel steckt auf der Innenseite. Eine Notsituation, die oft von unseriösen Schlüsseldiensten ausgenutzt wird. Im Internet locken sie mit Schnäppchenpreisen und professionellem Service rund um die Uhr - doch wer die angegebene Notrufnummer wählt, erlebt oft eine böse Überraschung. So etwa im Fall eines Wieners. Selbst mit Gewalt bekam der gerufene, angebliche Profi das Schloss nicht auf und wollte schlussendlich seinerseits die Feuerwehr zu Hilfe rufen.


Wenig Bio- viele Kapseln: Kaffee im Greenpeace-Nachhaltigkeitscheck

Bei Kaffeetrinkern stehen Kaffeekapseln nach wie vor hoch im Kurs. Unter den Kaffeeproduzenten hat Nespresso mittlerweile unzählige Nachahmer gefunden, es gibt sowohl Markenprodukte als auch No-Name-Kapseln. Doch so anhaltend der Trend auch ist, so wenig nachhaltig ist er. Umweltschutzorganisationen ist der Instant-Kaffeegenuss auf Knopfdruck seit jeher ein Dorn im Auge. Der aktuelle Greenpeace-Marktcheck ergab, dass es zwar ein großes Angebot an Kapseln und Pads in Österreichs Supermärkten gibt, kaum aber biologische oder fair gehandelte Produkte.


Moderation: Matthias Däuble

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