Mittwoch
09. Juni 2010
16:55
Kachingle: Crowdfunding für Netzinhalte. Gestaltung: Eva Schmidhuber.
Redaktion: Franz Zeller
Wer einen Blog schreibt, Videos für Youtube aufbereitet oder Podcasts im Netz veröffentlicht, macht das in der Regel zum Spaß und ohne daran zu verdienen. Nur die prominentesten Blogger nehmen über Werbeeinschaltungen Geld ein. Manche lehnen dieses Einkommensmodell für ihre Websites allerdings ab.
Aber nicht nur Freizeitjournalisten, sondern auch die Profis in den Onlineausgaben renommierter Zeitungen suchen nach Möglichkeiten, Geld für die mit viel Aufwand erstellten Inhalte zu bekommen. Nur wie, ohne die zahlungsunwilligen Leser/innen durch sogenannte "Paywalls" überhaupt von der eigenen Seite zu vertreiben?
Seit März gibt es "Kachingle". Ähnlich dem berühmten "Das gefällt mir"-Button auf Facebook, kann hier mittels eines simplen Systems nicht virtuelle Anerkennung, sondern reales Geld auf Webseiten verteilt werden, auch auf deutschsprachige.
Eva Schmidhuber wollte wissen, warum und ob Menschen für Inhalte bezahlen, die gratis angeboten werden. Sie hat mit Kachingle-Gründerin Cynthia Typaldos gesprochen.
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