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Wissen

Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft *

Mittwoch
08. September 2010
19:06

Wie Wohlstand, Kinderzahl und Geschlechterpolitik zusammenhängen. Die Forschungen des "Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung". Eine Sendung von Peter Lachnit

Europa schrumpft, aber das ist nicht schlimm. Das klassische Familienmodell führt nicht zu mehr Geburten, genügend Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren aber schon. Und: wo die Frauen abwandern, wählen die Männer vermehrt rechtsextreme Parteien. Das sind drei Forschungsergebnisse aus Studien, die das "Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung" in den letzten Jahren angefertigt hat. Demografische Veränderungen, so das Credo, sind keine Katastrophe, sondern eine Herausforderung für die Politik.

Daher legt das Berlin-Institut großen Wert darauf, dass seine Forschungsergebnisse lesbar formuliert werden und so in die politische und gesellschaftliche Diskussion Eingang finden. Die jüngste Studie untersucht, ob der Verdacht zutrifft, dass der Kinderreichtum von religiösen Familien (Evangelikale in den USA, orthodoxe Juden in Israel, muslimische Migranten in Europa) eine Bedrohung des Säkularismus bedeutet.

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