Kabarett direkt

"Man müsste mal ..." Severin Groebner live aus dem Theatercafe in Graz. Moderation: Doris Glaser

Ein Künstler vor dem ultimativen Auftritt. Es ist seine letzte Chance, es geht um alles oder nichts - das ist die Ausgangssituation von "Man müsste mal ..."

Klimawandel, Weltwirtschaftskrise, Klingeltöne, Dieter Bohlen... was die Wirklichkeit auch anpackt, es gerät zum Desaster. Eine Utopie muss her, fordert Severin Groebner.
Es ist anders, als in früheren Kabarett-Programmen des nach Frankfurt ausgewanderten Wiener Kabarettisten. Hat Groebner noch bei den letzten beiden Soloprogrammen "Lauter liebe Leute" und "So gibt man dem Leben seinen Sinn" mehrere Dutzend Figuren in Personalunion auf die Bühne gebracht, so beschränkt er sich diesmal auf einen einzigen Protagonisten, den er hinter der Bühne - also nicht mehr ganz privat, aber auch noch nicht im Rampenlicht - über das Leben an sich, über persönliche und globale Krisen, über das Showbusiness im Allgemeinen schwadronieren lässt.

Das Normale und das Außergewöhnliche, das Glück und die Verzweiflung, das Konkrete und das Fantastische - alles liegt im Grunde knapp nebeneinander. Es kommt immer nur auf die Betrachtungsweise an. Diese Einsicht präsentiert Severin Groebner mit der ihm eigenen Komik.

Sendereihe