Saldo - Das Wirtschaftsmagazin
Wie Magna in die Zukunft fährt - Der neue Magna-Chef Günther Apfalter im Saldo Interview
Gestaltung: Volker Obermayr, Moderation: Nadja Hahn
11. Februar 2011, 09:44
Seit Mitte November hat Magna - einer der weltweit größten und wichtigsten Autozulieferkonzerne - einen neuen Europa- und Österreichchef: der 50 Jahre alte Günther Apfalter hat Siegfried Wolf abgelöst, der sich Richtung Russland, in den Konzern des Oligarchen Oleg Deripaska, verabschiedet hat. Apfalter fährt den Kurs von Magna weiter. Anders als Wolf ist er kein Mann der vielen Worte, aber seine Pläne für die Zukunft sind klar: er setzt auf Elektroautos und verteidigt den Standort Österreich. Den gescheiterten Versuch, Opel zu übernehmen, sieht er als einmaligen Ausflug. Magna soll künftig ein reiner Zulieferbetrieb bleiben. Der gebürtige Linzer Günther Apfalter arbeitet seit mehr als 25 Jahren in der Fahrzeugindustrie. Begonnen hat der Absolvent der Universität für Bodenkultur bei Steyr, wo er sich zunächst um das Traktorengeschäft gekümmert hat. Zügig ist der dreifache Familienvater in der Hierarchie aufgestiegen. Im November vor zwei Jahren wurde er dann Chef von Magna Steyr - diese Funktion füllt er weiterhin aus. Als Europachef des austro-kanadischen Zulieferers verantwortet Apfalter etwa 40 Prozent des Konzernumsatzes. Dem Ö1- Wirtschaftsmagazin Saldo hat er sein erstes langes Interview seit seinem Wechsel in die Magna-Zentrale in Oberwaltersdorf gegeben.
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