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Dienstag
12. April 2011
13:55

1. Der Finanzcrash von 2008 war logisch und vorhersehbar / Meldung
2. 50 Jahre bemannte Weltraumfahrt (Interviewpartner: Gerhard Thiele, European Space Policy Institute) / Beitrag von Florian Petautschnig
3. Der ökologische Fußabdruck von Bier (Interviewpartner: Georg Rebernig, Geschäftsführung Umweltbundesamt) / Beitrag von Martin Haidinger
Redaktion: Franz Simbürger

Vorhersage von Finanzkrisen

Der Finanzcrash von 2008 war logisch und vorhersehbar. Zumindest aus der Sicht des Physikers Tobias Preis von der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Er analysierte rund drei Milliarden Finanztransaktion an den Börsen von York und Frankfurt nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Das Fazit: Wenn sich eine Finanzblase aufzubauen beginnt - was es nach den Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaftswissenschaften ja gar nicht geben sollte - steigt innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes das Transaktionsvolumen massiv an, die Zeitintervalle zwischen Transaktionen verkürzen sich - beide Prozesse beschleunigen sich, je näher der crash kommt.

Und das gilt nicht nur für den Handel durch Makler sondern auch für Transaktionen, wo nur Computer entscheiden, wann ge- oder verkauft wird. Ein Börsencrash ist aus dieser Sicht also kein Ausreißer sondern logischer Bestandteil wiederkehrender Trends, sagt die Physik.

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