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Mittwoch
25. April 2012
13:55

1. Gewalt lässt Kinder schneller altern / Meldung
2. Solarien erhöhen das Hautkrebsrisiko / Meldung
3. Die "Aktionstage Politische Bildung" finden heuer zum zehnten Mal statt und stehen diese Woche im Zeichen von generationen-übergreifender Solidarität. Heute: Jung lernt von Alt und umgekehrt (Interviewpartner: Franz Kolland, Soziologe an der Universität Wien) / Beitrag von Tanja Malle
4. EU-Bildungsminister tagen zum drei-gliedrigen Studiensystem (Interviewpartner/innen: Karlheinz Töchterle, Wissenschaftsminister; Janine Wulz, Vorsitzende Österreichische Hochschuülerinnenschaft) / Beitrag von Martin Haidinger
Redaktion: Barbara Daser

Gewalt lässt Kinder schneller altern

Gewalt geht Kindern buchstäblich unter die Haut, berichten Neuro-Wissenschaftler der US-amerikanischen Duke University. Offenbar altert das Erbgut von Kindern mit Gewalterlebnissen schneller. Dadurch würden sie als Erwachsene anfälliger für Krankheiten, heißt es.

Solarien erhöhen das Hautkrebsrisiko

Das untermauert eine Meta-Studie, für die neun der weltweit größten Studien ausgewertet worden sind; präsentiert bei einem Expertenforum in Berlin. Besonders riskant sei es für junge Menschen, sich regelmäßig zu bräunen.

Der optimierte Mensch

Gentests, Pränatal-Diagnostik, Anti-Ageing Medizin oder Gehirndoping - neue Methoden, neue Technologien eröffnen dem einzelnen vielleicht neue Möglichkeiten, aber sie wollen den Menschen quasi "optimieren". Das beeinflusst unsere Gesellschaft und steuert unsere Selbstwahrnehmung. Woher kommt der Drang zur Perfektionierung? Wer hat Interesse daran? Wie verändert der Umbau des Körpers unser Menschenbild? Darüber diskutiert heute Abend das Ernst Mach Forum in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Am Podium: ein Strafrechtler, Wissenschaftsethiker, ein Neurobiologe und eine Soziologin. Eine Zusammenfassung wird am Freitag auf ö1 in der Sendung "Dimensionen" zu hören sein, ab 19:05 Uhr.

Forschungsquote gestiegen

Die österreichische Forschungsquote erreicht heuer voraussichtlich 2,8 Prozent - das schätzt die Statistik Austria. Die Quote besagt, wie viel für Forschung im Verhältnis zur Bruttoinlandsprodukt ausgegeben wird; sie ist gegenüber dem Vorjahr marginal gestiegen. Das Ziel der Bundesregierung liegt übrigens deutlich höher: 3,76 Prozent bis zum Jahr 2020.

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