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Radiokolleg - Technologien im Dienste der Menschenrechte

Mittwoch
02. Mai 2012
09:30

(2). Gestaltung: Madeleine Amberger

Auslöschung. Zwangsumsiedelung. Brandstiftung. Massaker. Traditionell dokumentierten Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen solche Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung. Zeugen, die davongekommen sind, sagten vor Tribunalen aus. Doch nun können Verstöße gegen die Menschenrechte mit objektiven, wissenschaftlichen Methoden erfasst und überprüft werden. Zu den neuen Waffen im Arsenal von Menschenrechtsorganisationen zählen modernste gerichtsmedizinische Techniken, die Computertextanalyse etwa von Radiosendungen sowie Satellitentechnologie.

Amnesty International ist der Pionier in der Nutzung von Satelliten: Mit "Eye on Darfur" hielt die Organisation eine Auge auf das Schicksal von 12 Dörfern; "Eye on Nigeria" dokumentiert Menschenrechtsverstöße sowie Verseuchung durch Ölpest. Kürzlich konnte Amnesty International über Satellitenbilder bestätigen, dass die berüchtigten Gefangenenlager in Nordkorea größer werden. Mit internationalem Crowdsourcing wird die Interpretation der Bilder nicht nur beschleunigt, sondern auch präziser.

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