Texte - neue Literatur aus Österreich.

"Fluch der Vernunft". Von Klaus Unterrieder

Der junge Anselm Egger lebt in einem Bergbauerndorf in Südtirol. Er gilt als Außenseiter in der Bevölkerung. Als seine beiden Brüder tot im elterlichen Hof aufgefunden werden, erkennt Egger sehr rasch, dass er als Hauptverdächtiger gilt. Er flieht über die schneebedeckten Berge Tirols und gelangt nach Triest, wo ihm eine Prostituierte Unterschlupf gewährt. Die weitere Flucht führt Anselm Egger und die Verfolger in eine chaotische Welt am Rande des Ersten Weltkriegs.

Der Text handelt von Schuld und Nichtschuld, von freiem Willen und vorherbestimmtem Schicksal und von der tatsächlichen oder vermeintlichen Gewissheit, dass uns die Wahrheit immer verborgen bleiben wird, ob wir wollen oder nicht.

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