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Musik

Giuseppe Verdi: I vespri siciliani

Samstag
15. September 2012
19:00

Live-Übertragung aus der Wiener Staatsoper in Dolby Digital 5.1 Surround Sound

Die Staatsopern-Inszenierung von Verdis "Sizilianischer Vesper“ ist - mit einer Pause zwischen den Jahren 2008 und 2012 seit 1998 im Repertoire des Hauses am Ring.

Die fünfaktige große Oper mit üppigen Massenszenen, konnte ungeachtet ihres sonst so geschätzten "politischen" Freiheitsthemas nicht die Popularität von anderen Verdi Werken erobern. Verdi selbst bescherte die Pariser Premiere von 1855 in der Heimat den erbitterten Vorwurf des "Meyerbeerismus" - wegen der Massenszenen und dem üppigen Einsatz von Bühneneffekten.

Die Premiere in den späten 1990er Jahren ließ die "Sizilianische Vesper" in Wien zum ersten Mal im 20. Jahrhundert auf Italienisch erklingen. Historischer Hintergrund der Sizilianischen Vesper ist der am Ostermontag 1282 in Palermo ausgebrochene Aufstand gegen die französischen Truppen, unter denen die Insel zu leiden hatte, seit Papst Klemens IV. Karl I. von Anjou mit Sizilien belehnt hat. Der Aufstand mit dem Schlag der Vesperglocke endet in einem Blutbad, das keiner überlebt.

Für die Wiener Inszenierung und Ausstattung zeichnet der deutsche Regisseur Herbert Wernicke, der vor dem Beginn seiner Karriere als Bühnenbildner Musik studiert hat und damit zur gesuchten Spezies der Regisseure gehört, die auch die Partituren lesen können.

Mit Gabriele Viviani (Guido di Monforte), Gregory Kunde (Arrigo), Ferruccio Furlanetto (Giovanni da Procida), Angela Meade (Herzogin Elena), Alexandru Moiciuc (Sire di Béthune), Hans Peter Kammerer (Conte Vaudemont), Alisa Kolosova (Ninetta) u.a. Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, Dirigent: Gianandrea Noseda

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