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Open Innovation

Vom Leben der Natur

Dienstag
21. Mai 2013
08:55

Tagpfauenauge, Bläuling und Landkärtchen. Der Zoologe Johannes Gepp erzählt über die Beobachtung von Tagfaltern.
Teil 1: Fotoapparat statt Schmetterlingsnetz.
Gestaltung: Renate Pliem

Bunte Blumenwiesen mit unzähligen Schmetterlingen gehören der Vergangenheit an. Wenn man Tagfalter beobachten will, kann man in die Naturschutzgebiete gehen.

Aber auch der eigene Garten bietet die Möglichkeit, Schmetterlinge anzulocken. Wenn man statt eines Rasens eine Blumenwiese mit nektarreichen Pflanzen stehen lässt, kommen die Falter von selbst. Auch eine Ecke mit Brennnesseln zieht zum Beispiel das Tagpfauenauge, den Kleinen Fuchsfalter oder das Landkärtchen an.

Werden Sie Falterforscher/in

Was früher mit dem Schmetterlingsnetz eingefangen wurde, wird jetzt mit dem Fotoapparat "festgehalten". Melden Sie bei Naturbeobachtung.at Ihre Beobachtungen. Schicken Sie aktuelle Fotos und/oder lassen Sie ihren Fund bestimmen!
Ö1 veröffentlicht in Kooperation mit dem Naturschutzbund täglich einen aktuellen Fund.

Viele Tagfalter sind an eine bestimmte Futterpflanze gebunden, auf der die Raupen leben. Der Segelfalter bevorzugt Schlehen, die Ameisebläulinge leben auf Wiesenknopfblumen. Am Südostrand Österreichs kommt der Osterluzeifalter vor, der seine Nahrungspflanze im Namen trägt. Die Osterluzei mit ihren bizarr geformten schwefelgelben Blüten kommt in Weinbergen vor und muss gleichzeitig mit dem Schmetterling geschützt werden.

Es gibt auch Tagfalter, die über längere Strecken fliegen - die so genannten "Wanderfalter". Der Rekordhalter ist der Distelfalter: In einer Saison legt er bis zu 15.000 Kilometer zurück.

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