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Open Innovation

matrix - computer & neue medien

Sonntag
15. September 2013
22:30

1. Hi-Tech-Kriege oder was passiert, wenn wir Maschinen die Entscheidung über Leben und Tod überlassen. Gestaltung: Franz Zeller
2. Big Data oder die Schwierigkeit, Datenschätze zu heben. Gestaltung: Sylvia Sammer

1. Hi-Tech-Kriege

Der Mensch überlässt im Krieg zunehmend Maschinen die Entscheidung. Das sagte vor kurzem Peter Singer, ein amerikanischer Hi-Tech-Experte, der sich intensiv mit der Zukunft des Krieges beschäftigt. Tatsächlich gibt es schon jetzt jede Menge militärischer Systeme, die selbständig über Leben und Tod entscheiden. Aber das ist erst der Anfang einer Entwicklung, wie wir sie bisher nur aus Science-Fiction-Filmen kennen, in denen robotische Killer unbeirrt ihren tödlichen Weg gehen, auch wenn sie schlecht programmiert und damit nicht sehr treffsicher sind, dafür umso blutiger agieren. "Revolution in military affairs" nennen Militärs die neue Strategie, in der sich der Mensch immer mehr von der Front zurück zieht und Drohnen und anderen mehr oder weniger autonomen Robotern das Schlachtfeld überlässt. Mit "High-Tech-Kriegen" hat sich vor kurzem auch eine Veranstaltung der Berliner Heinrich-Böll-Stiftung beschäftigt. - Franz Zeller war für Matrix dabei.


2. Big Data

Telekommunikationsunternehmen speichern Milliarden an Kommunikationsdatensätzen, Ölkonzerne Terabytes an Geo-Datenmaterial und auch im Energiebereich, im Gesundheitswesen oder in der Wissenschaft fallen immer größere Mengen an Information und Wissen an. Zusammengefasst wird dieses Phänomen der Informationsgesellschaft unter dem klangvollen Begriff "Big Data." Ein Schlagwort, das die Welt der Wirtschafts-Giganten allerdings längst verlassen hat und auch für kleinere Unternehmen immer interessanter wird, wie etwa eine Studie von IBM und der Oxford-University zeigt: von rund 1200 befragten Unternehmen verschiedenster Branchen aus 95 Ländern sprechen knapp zwei Drittel von deutlich besseren Marktchancen durch die Nutzung großer Datenmengen. Die Sache hat nur einen Haken: Big Data bringt nur dem einen Vorteil, der die Datenberge auch richtig aufzubereiten weiß. Eine Herausforderung, mit der sich Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten aus aller Welt kürzlich (4.- 6.September) in Graz befassten - bei der internationalen Konferenz für Wissensmanagement "iKnow & iSemantics." - Sylvia Sammer berichtet.

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