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Religion

Erfüllte Zeit

Sonntag
05. Oktober 2014
07:05

1. Heilige Narren
2. Seelsorger, Mediator und Entwicklungshelfer - Bischof sein in Westäthiopien
3. Die spirituelle Kraft der Scharia
4. Schalom, Oida!
5. Gutes zu tun vergesst nicht

1. Heilige Narren

Am 4. Oktober ist der Festtag des Heiligen Franz von Assisi, der auch als Heiliger Narr bezeichnet wird. Die Figur des Heiligen Narren findet sich in vielen Religionen. Es sind religiöse Menschen, die durch ungewöhnliches, provokantes, scheinbar verrücktes Verhalten auffallen, mit dem sie jedoch ihre Mitmenschen zum Nachdenken anregen und ihnen eine tiefe spirituelle Weisheit vermitteln wollen. Das Christentum, vor allem die orthodoxe Kirche, Judentum, Islam, Buddhismus und indianische Religion kennen Beispiele für den Heiligen Narren. Franz von Assisi sagte: "Man muss ein Narr werden, um Christus zu finden". - Gestaltung: Katja Sindemann


2. Seelsorger, Mediator und Entwicklungshelfer - Bischof sein in Westäthiopien

In mehr als 130 Ländern der Welt ist der katholische Orden der Salesianer Don Boscos aktiv. Sandra Szabo ist nach Äthiopien gereist und hat dabei auch Gambella an der Grenze zum Südsudan besucht. In dieser heißen und feuchten Region lebt und arbeitet seit Jahrzehnten der Salesianerbischof Angelo Moreschi. Der gebürtige Italiener hat während dieser Jahre schon einige gefährliche Situationen erlebt und überlebt. - Gestaltung: Sandra Szabo


3. Die spirituelle Kraft der Scharia

Es war 9/11, ein Terrorakt, der den Islam in der westlichen Welt mit einem Schlag in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt hat. Ein denkbar schlechter Anlass, sich mit den Inhalten einer Religion zu befassen, die nicht nur, aber auch deswegen, gleich einmal in das finstere und gewalttätige Eck gerückt wurde. Terroristische Gruppierungen in unüberblickbarer Menge haben mit zahllosen Anschlägen in vielen Erdteilen seither dieses Bild verfestigt und gleichsam ein Deutungsmonopol auf den Islam erobert, - zumindest in der westlichen Wahrnehmung.
Islamische Theologen wie der in Münster lehrende Mouhanad Khorchide - er ist übrigens auch Soziologe - versuchen seit Jahren diesem Image der dem Islam zutiefst innewohnenden Gewalttätigkeit gegenzusteuern. Er erzählt von den spirituellen Reichtümern seiner Religion. Immer wieder auch in Wien, wo er jahrelang als Imam, Religionslehrer und in der Lehrerausbildung gewirkt hat. Im Verlauf eines Vortrags über die Scharia als einen Weg zu den eigenen inneren Quellen kam er auch auf das Gebet und das Fasten, beides zählt ja zu den sogenannten fünf Säulen des Islam, zu sprechen. - Gestaltung: Martin Gross


4. Schalom, Oida!

Am Mittwoch, dem 8. Oktober, beginnt das Jüdische Filmfestival Wien. Dieses Jahr legt man das thematische Schwergewicht auf Zivilcourage und kritisches Denken.


5. Gutes zu tun vergesst nicht - Bibelkommentar zum Hebräerbrief 13, 15 - 16

Gedanken zu dem in hervorragendem Griechisch verfassten "Fremdling unter den Texten des Neuen Testaments" - er ist an diesem Sonntag in evangelischen Kirchen zu hören - kommen von Michael Bünker, dem Bischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Österreich.

Bibelkommentar zu Hebräer 13, 15 – 16

Der Hebräerbrief ist ein Fremdling unter den Schriften des Neuen Testaments. Aber er schreibt ja selbst „Wir haben hier keine bleibende Stadt, die zukünftige suchen wir“, und kennzeichnet so den christlichen Glauben als Aufbruch und Exodus.

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