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matrix - computer & neue medien

Sonntag
31. Mai 2015
22:30

1. Im digitalen Babylon
2. 25 Jahre Internet in Österreich

1. Wenn technische Möglichkeiten vorhanden sind, Politik transparenter, bürgernäher und partizipativer zu gestalten - warum werden sie dann nicht genutzt? Und wie könnte moderne Informationstechnologie zu mehr Demokratie in Entwicklungsländern führen? Über diese und ähnlichen Frage wurde vergangene Woche an der Donau-Universität in Krems diskutiert. Das dortige Zentrum für E-Government hatte zur CeDem - Conference for Democracy and Open Government geladen. Auf dieser jährlich stattfindenden Konferenz machen sich Experten aus aller Welt Gedanken, welche Herausforderungen und Möglichkeiten die digitale Entwicklung für die Politik von morgen bereit hält. Ulla Ebner hat die Cedem in Krems besucht.


2. "Vienna is up and running". Mit diesem Satz wurde im August 1990 - am Rechenzentrum der Universität Wien - das Internet, so wie wir es heute kennen, eingeschaltet.

"Grenzüberschreitenden Datenfluss" gab es in Österreich zwar schon in den 1970er und 80er Jahren, aber diese Netzwerke waren geschlossen, teuer und wurden von Computerfirmen oder von der Post- und Telegrafenverwaltung betrieben, nach unterschiedlichen Regeln und Protokollen. Die Post- und Telegrafenverwaltung war damals noch ein Staatsbetrieb und ein Monopol, das die Herrschaft über ihre Telefonleitungen nur ungern aufgab. Aber Wissenschafter/innen und Universitäten ließen es sich trotzdem nicht nehmen, ihre eigenen Kabel zu verlegen, um die Segnungen der "Datenfernübertragung" zu nutzen. Und sei es nur, um sich in Wien ein Buch aus der Universitätsbibliothek Innsbruck auszuborgen. - Ein Stück Internethistorie von Mariann Unterluggauer.

Gestaltung: Mariann Unterluggauer · zur Sendereihe

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