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Mittwoch
09. September 2015
14:05

Archäologie und steinzeitliche Astronomie. Gast: Wolfgang Neubauer, Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie in Wien. Moderation: Rainer Rosenberg. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79

Wolfgang Neubauer ist Mathematiker, Informatiker und Archäologe - er und sein Team entdeckten einen Hafen der Wikinger, die Gladiatorenschule von Carnuntum und nun wurde entdeckt, dass Stonehenge eine viel ältere und größere steinzeitliche kultische Anlage war, als bisher angenommen. Das bisher bekannte Stonehenge im Südwesten Englands ist über 4.000 Jahre alt, jetzt spricht man davon, dass vor mehr als 5.000 Jahren mit den Bauarbeiten begonnen wurde, die Geschichte dieser Gegend 10.000 Jahre zurück reicht.

Gesucht wird von den Archäologen nicht mehr mit der Schaufel sondern mit Bodenradar und Magnetometer. Diese geophysikalischen Methoden liefern unter anderem detailreiche 3-D-Bilder unterirdischer Gebäude und Anlagen aus Stein, Holz und Erde, die Stonehenge zu einer größeren Anlage machen und Ansätze für viele neue Erklärungen bieten.

Über Kult und Kultur der Urgeschichte und modernste Forschungsmethoden spricht Rainer Rosenberg mit dem Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie Wolfgang Neubauer.

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"Ur-Stonehenge" mit 200 Steinen entdeckt

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