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Musik

Intrada

Freitag
26. Februar 2016
10:05

Österreichs Musizierende im Porträt. "Veitstänze" - Neues aus dem Trioler Musikmuseum
Komponist - Sänger - Intendant. Ein Porträt des burgenländischen Musikers Willi Spuller
"Hoamatland - neu harmonisiert". Der A-cappella-Chor Wels und seine Annäherungen ans Volkslied. Präsentation: Eva Teimel

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Neues aus dem Trioler Musikmuseum

Unter "Veitstanz" verstand man im Mittelalter eine gefürchtete Erkrankung, bei der die Menschen tanzten, bis sie erschöpft, manchmal sogar tot zusammenbrachen. Dass Veitstanz auch etwas überaus positives sein kann, beweist eine CD unter dem Titel "Veitstänze". Sie ist in der Reihe Musikmuseum erschienen, und stellt die Klarinette in den Mittelpunkt. Der Tonträger ist das Debüt des Südtiroler Solisten Peter Golser, der als ausgebildeter Tontechniker auch für die technische Qualität der CD verantwortlich ist. Auf ihr findet sich heimische und internationale Musik für Klarinette, die 250 Jahre umspannt - darunter das frühromantische Solokonzert des Sterzinger Komponisten Johann Baptist Gänsbacher und das verträumte Adagio des aus Preußen stammenden Heinrich Joseph Baermann. Dazu kommt neueste Musik der beiden Tiroler Komponisten Michael F. P. Huber und Eduard Demetz.


Komponist - Sänger - Intendant

Willhelm Spuller, Sänger und Komponist, wurde im burgenländischen Wiesen geboren. Seine Ausbildung erhielt er unter anderem in Wien und Zürich. Startete er seine Karriere als Komponist, so hat sich sein künstlerischer Fokus in den letzten Jahren verstärkt auf den Gesang verschoben. Am Mai 2016 kommt ein neuer Tätigkeitsbereich hinzu: Gemeinsam mit der Pianistin Clara Frühstück übernimmt Spuller die Intendanz des Festivals Klangfrühling im südburgenländischen Stadtschlaining. Gerhard Krammer trifft Willhelm Spuller zum Gespräch über dessen künstlerischen Pläne und Projekte.


"Hoamatland" - neu harmonisiert

Das Volkslied - ein Wort, das viele Assoziationen und Interpretationsmöglichkeiten hervorruft. Oft ist es mit Vorurteilen verhaftet - geliebt und gehasst, verehrt und verteufelt. Durch die Jahrhunderte wurden Volkslieder immer wieder verändert, interpretiert, weitergegeben und gesammelt. Und natürlich immer wieder gesungen. All das tut der A-cappella-Chor Wels, wenn er sich dem Volkslied annähert. Da werden oberösterreichische Melodien ausgewählt, für Chor neu gesetzt und stilistisch an ganz unterschiedliche Richtungen angenähert: von klassisch bis jazzig, von genial einfach bis hochkomplex, von humorvoll bis todernst, von gefällig bis avantgardistisch.

Gestaltung: Eva Teimel · zur Sendereihe

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