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Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Freitag
08. Juli 2016
19:05

Dimensionen. Das Magazin.
1. Die Star-Trek-Physik. Wieviel Science steckt in der Fiction?
2. Foul oder nicht? Ethische Fragen an den Sport

1. Die Star-Trek-Physik. Wieviel Science steckt in der Fiction?

In die" unendlichen Weiten des Weltalls" brach die Enterprise zum ersten Mal im September des Jahres 1966 auf. "Star Trek" ist bis heute eine der erfolgreichsten Serien in der Fernsehgeschichte.

Rechtzeitig vor dem Jubiläum hat der deutsche Physiker Metin Tolan nun eine populärwissenschaftliche Analyse der Serie in Buchform herausgebracht.

Der Physiker hat alle 726 Folgen mehrmals gesehen und sie auf physikalische Fehler und Unstimmigkeiten durchforstet. - Ob und wo er fündig geworden ist, das weiß Ruth Hutsteiner. Sie hat das neue Buch von Metin Tolan gelesen und beim Autor nachgefragt, wie viel Science nun eigentlich in der Fiction steckt - wenn Captain Kirk und seine Crew das Weltall erkunden.
IP: Metin Tolan, Physiker

2. Foul oder nicht? Ethische Fragen an den Sport

Der Sport hat sich in den vergangenen einhundert Jahren dramatisch gewandelt und dabei eine große Erfolgsgeschichte durchgemacht. Die spielerische körperliche Ertüchtigung ist längst nicht mehr ein Vergnügen der oberen Schichten, sondern gesellschaftliches Allgemeingut. Dabei geht es nicht nur um das aktive Interesse an Freizeitsport. Auch die passive Begeisterung für Spitzensport hat enorm zugenommen. Das blieb nicht ohne Folgen: Im Dienst des Sports hat sich eine ganze Industrie entwickelt, die alles kommerziell verwertet und medial vermarktet, was erfolgversprechend ist. Ideale wie "teilzunehmen ist wichtiger als zu siegen" oder "Erfolg ist nicht alles" wirken in diesem Kontext nicht nur antiquiert, sie sind vielfach obsolet geworden. Und so gehören zu den Märkten, die innerhalb dieses sportlich-industriellen Komplexes entstanden sind, nicht nur Merchandising und Medien, sondern auch Medizin und Technologie.

Doch wo liegt die Grenze zwischen guter medizinischer Betreuung und Doping? Wo der Unterschied zwischen gutem Material und unerlaubten technologischen Hilfsmitteln? Der Sportwissenschaftler und Philosoph Sigmund Loland von der Hochschule für Sport in Norwegen untersucht diese moralischen Grenzen, die zwischen starker Leistung und Manipulation liegen. Beim Kongress des European College of Sport Science, der derzeit in Wien stattfindet, hat er seine Forschungsergebnisse präsentiert. Marlene Nowotny hat ihn getroffen.
IP: Sigmund Loland, Sportwissenschaftler und Philosoph, Hochschule für Sport in Norwegen

Gestaltung: Birgit Dalheimer · zur Sendereihe

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