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Kultur

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Sonntag
12. Februar 2017
22:05

Sonntagskinder - das neue Solo von Gery Seidl.
Gestaltung: Doris Glaser

Gery Seidl

Warum heißt ein Programm "Sonntagskinder"?

Gery Seidl feierte mit seinem neuen Solo „Sonntagskinder“ vor kurzem im Stadtsaal in Wien viel umjubelte Premiere. Mit Schmäh und Charme, aber auch mit einer klug dosierten Portion Gesellschaftskritik richtet Seidl, der sich längst in die Oberliga der heimischen Kabarett-Szene gespielt hat, seinen Blick auf die Skurrilitäten menschlicher Interaktionen und gelangt schließlich zur Einsicht, dass wir - trotz aller kleineren und größeren Ärgernisse und Unbill - im Grunde doch alle „Sonntagskinder“ sind.

Den Ankündigungs-Text für sein neues Programm hat Gery Seidl diesmal in Vers-Form verfasst:

Gery Seidl

Selfie, Selfie in der Hand - wer ist der Schönste im ganzen Land?
Du, mein fröhlich Sonntagskind - und alle, die auch eines sind.
Auf Wolke sieben lässt sich's leben - beschallt von all der Medienpracht
woll´n wir einander ständig zeigen, was uns so cool und stylisch macht.
Sind auch die größten Donnerblitze für Sonntagskinder nur Feuerwerk,
das kleine Paradies auf Erden - mit Carport, Hochbeet, Gartenzwerg.
Das Leben zischt so schnell dahin - da wär's doch blöd, wär' man besorgt.
Wir leisten uns, was uns gefällt, und was nicht geht, das wird geborgt.
Selfie, Selfie in der Hand - auch wenn die Zeit langsam verrinnt:
Es is', wia's is', kannst eh nix moch'n - ich war zum Glück ein "Sonntagskind".

Gestaltung: Doris Glaser · zur Sendereihe

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