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Kulturjournal

Montag
20. März 2017
17:09

1. Kunstmesse in Arabiens neuer Metropole
2. Retrospektive: Deutscher Film der Zwischenkriegszeit
3. "Höchst persönlich. Porzellan und Privatheit zur Zeit Maria Theresias"

Beiträge

  • Höchst persönlich. Porzellan und Privatheit zur Zeit Maria Theresias
  • Kunstmesse in Arabiens neuer Metropole
  • Retrospektive: Deutscher Film der Zwischenkriegszeit

1. Kunstmesse in Arabiens neuer Metropole

Jedes Jahr im März blickt die Kunstwelt an den Golf. Dort finden die beiden wichtigsten Kunstereignisse der arabischen Welt statt: die Art Dubai und die Biennale von Sharjah, der Nachbarstadt Dubais. Hier gibt es Entdeckungen zu machen, denn hierher kommen die wichtigsten Künstler, die bedeutendsten Galerien und Kulturleute der arabischen Welt. Zugleich wird eine Plattform geschaffen, auf der - zwischen Asien, Europa und Amerika - politische Probleme künstlerisch angegangen und Diskussionen offen ausgetragen werden. - Gestaltung: Werner Bloch

2. Retrospektive: Deutscher Film der Zwischenkriegszeit

Siegfried Kracauers 1947 veröffentlichtes Werk "From Caligari to Hitler. A Psychological History of the German Film" prägte das Verständnis des deutschen Stummfilms nachhaltig. Laut Kracauer spiegelte sich im deutschen Film der 1920er und 1930er Jahre die gesellschaftliche Entwicklung wider. Diesen Blick auf deutsche Filmgeschichte möchte das Filmarchiv Austria im Metro Kinokulturhaus aufgreifen, hinterfragen und in Podiumsdiskussion besprechen. Heute Abend eröffnet die Retrospektive, die vom deutschen Filmhistoriker und Leiter des Münchner Filmmuseums Stefan Drößler kuratiert wurde und bis 3. Mai läuft. Begleitet wird sie von einer Vorlesungsreihe mit dem Titel "Unterhaltung und Propaganda" von Klaus Davidowicz und Frank Stern. - Gestaltung: Marie-Therese Mürling

3. "Höchst persönlich. Porzellan und Privatheit zur Zeit Maria Theresias"

Das Porzellanmuseum im Augarten feiert mit einer Ausstellung den 300. Geburtstag von Maria Theresia. Porzellan lag der Herrscherin sehr am Herzen, weshalb sie auch 1744 die Porzellanmanufaktur nach einem Privatkonkurs rettete und in den kaiserlichen Besitz brachte. Der Siegeszug des Wiener Porzellans hatte 1718 begonnen, mit der Erfindung des "Weißen Goldes" durch Johann Friedrich Böttger, also ein Jahr nach der Geburt Maria Theresias. Bis heute genießt Augarten Porzellan weltweites Ansehen. So werden etwa bei Staatsbesuchen immer wieder gerne die Lipizzaner aus Porzellan verschenkt. - Gestaltung: Sabine Oppolzer

Moderation: Gernot Zimmermann

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Art Dubai
Sharjah Biennial 13
10 March - 12 June, 2017

Filmarchiv - Von Caligari zu Hitler. Eine deutsche Filmgeschichte
20. März bis 3. Mai 2017

Augarten - Höchst persönlich - Porzellan und Privatheit zur Zeit Maria Theresias
20. März bis 14. Oktober 2017

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