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Vom Leben der Natur

Donnerstag
02. März 2017
08:55

Schweine und Ziegen als Co-Therapeuten.
Silke Scholl und Marianne Edelbacher über tiergestützte Interventionen am Bauernhof.
Teil 4: Vertrauen und Nähe.
Gestaltung: Renate Pliem

Der Hof von Marianne Edelbacher in Alland in Niederösterreich ist kein gewöhnlicher Bauernhof mit landwirtschaftlichen Nutztieren: Hier agieren Schweine, Ziegen, Hühner oder Pferde quasi als Lehrmeister und "Co-Therapeuten" für pädagogische und therapeutische Programme für Kinder und Erwachsene.
Die Tiere werden von klein auf mit Menschen vertraut gemacht und trainiert. Das Training fördert die natürlichen Eigenschaften der Tierarten: Schweine finden mit ihrem Rüssel Leckerbissen, die unter Bechern versteckt sind. Ziegen lassen sich ohne Leine über Stock und Stein führen. Hühner beruhigen hyperaktive Kinder, Schafe unterstützen ängstliche und traumatisierte Menschen.
"In der tiergestützten Intervention ist das Beziehungsdreieck TGI-Fachkraft - Tier - Klient/in sehr wichtig", sagt Silke Scholl vom Österreichischen Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung. Bauernhöfe, die tiergestützte Interventionen anbieten, werden vom ÖKL zertifiziert, sowie TGI-Fachkräfte in einem Lehrgang ausgebildet.

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