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Donnerstag
02. März 2017
17:09

1. Direktor des New Yorker Metropolitan Museums zurückgetreten
2. Pritzker-Preis an katalanisches Trio
3. Medea auf der Bühne des Kosmos-Theaters
4. Schreiben auf facebook: Autorin Puneh Ansari im Porträt

Beiträge

  • Direktor des New Yorker Metropolitan Museums zurückgetreten
  • Pritzker-Preis an katalanisches Trio
  • Schreiben auf facebook: Autorin Puneh Ansari im Porträt
  • Medea auf der Bühne des Kosmos-Theaters

1. Direktor des New Yorker Metropolitan Museums zurückgetreten

Es ist das größte Kunstmuseum der Vereinigten Staaten und zählt über fünf Millionen Besucher pro Jahr: Das Metropolitan Museum of Art in New York. Seit der Brite Thomas Campbell das Haus leitet, wird viel modernisiert und massiv investiert. Seine Kritiker sagen allerdings: zu viel und zu schnell. Am Dienstag hat Campbell überraschend seinen Rücktritt angekündigt. - Gestaltung: Georg Schwarte

2. Pritzker-Preis an katalanisches Trio

Talent, Vision und Einsatz - diese drei Eigenschaften will der seit 39 Jahren vergebene Pritzker-Preis belohnen. Heuer wurde ein spanisches Architektentrio ausgezeichnet, das bisher nur in der Heimatstadt Olot und der näheren Umgebung tätig war. Es ist erst das zweite Mal, dass der wichtigste internationale Architekturpreis nach Spanien geht. Mit Rafael Moneo wurde 1996 einer der prominentesten Architekten des Landes ausgezeichnet. Die gesetzten Favoriten gingen diesmal leer aus. - Gestaltung: Josef Manola

3. Medea auf der Bühne des Kosmos-Theaters

Medea, eine der bekanntesten mythologischen Frauenfigur der griechischen Antike, wird meist als Barbarin, Störenfried, Kindsmörderin dargestellt. In "Medea - Stimmen" arbeitete die deutsche Autorin Christa Wolf 1996 den Mythos zu einem Polit-Krimi um. Als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der ehemaligen DDR rollt sie die Medea angehängten Morde neu auf. Eine Bühnen-Adaption des Romans ist ab Donnerstag im Kosmos-Theater zu sehen. - Gestaltung: Marie-Thérèse Mürling

4. Schreiben auf facebook: Autorin Puneh Ansari im Porträt

Puneh Ansari ist eine junge Autorin, von der man wohl in Zukunft sehr viel mehr hören wird. Die Wienerin mit iranischen Eltern ist in letzter Zeit durch gemeinsame Lesungen mit Stefanie Sargnagel aufgefallen. Sargnagel und andere Fans von Puneh Ansari haben die eher zurückhaltende Künstlerin erst zu öffentlichen Auftritten ermutigt. Ansari schreibt Kurz- und Kürzest-Texte - von einer Zeile bis zu ein paar Seiten. Wie Stefanie Sargnagel veröffentlicht sie sie als Statusmeldungen auf facebook. Eine Auswahl dieser Texte ist gerade als Buch erschienen - es ist Puneh Ansaris Debut, und sie stellt es heute im Fluc am Wiener Praterstern vor. Hoffnun' heisst es, mit einem Apostroph statt dem g am Ende. Sie hat es auch selbst illustriert. - Gestaltung: Dorothee Frank

Moderation: Christa Maier

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