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Religion

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Sonntag
12. März 2017
07:05

1. Unterstützung für Albanien - Ein Besuch bei Caritas-Projekten
2. Erinnerungen an eine kluge Königin - Das jüdische Purimfest
3. Ein evangelischer Superintendent über seine Liebe zum Chorgesang
4. Mehr als nur Verurteilung - Steirische Theaterproduktion über Judas
5. Vulgata 77 - Künstlerische Zugänge zur Bibel
6. In einem überirdischen Licht... - Bibelessay zu Matthäus 17, 1 - 9

Moderation: Brigitte Krautgartner

1. Unterstützung für Albanien - Ein Besuch bei Caritas-Projekten

Die katholische Hilfsorganisation Caritas sammelt unter anderem Spenden für Projekte in Osteuropa, vor allem für arme Familien und Kinder in Not. Ein Schwerpunkt dabei ist Albanien. In manchen Regionen, vor allem im gebirgigen Norden, an der Grenze zum Kosovo, herrscht eine Arbeitslosigkeit von 80 Prozent. Und viele Familien leben in Zuständen, die man eigentlich gar nicht beschreiben kann. In abbruchreifen Häusern ohne Heizung. Roberto Talotta war in Albanien und hat Einblicke gewonnen in den schwierigen Alltag der Menschen, die dort wohnen. - Gestaltung: Roberto Talotta


2. Erinnerungen an eine kluge Königin - Das jüdische Purimfest

Am 12. März wird heuer das jüdische Purimfest gefeiert: Ein fröhliches Fest, oft mit dem Fasching verglichen. Und doch hat es einen ernsten Hintergrund. Es erinnert an die Bestrebungen des persischen Regierungsbeamten Haman, der laut biblischer Überlieferung alle Jüdinnen und Juden in Persien ermorden lassen wollte. Doch die kluge Jüdin Esther, Gemahlin des Perserkönigs, habe dies durch geschickte Diplomatie verhindert, so heißt es. Wolfgang Slapansky hat mit der Fest- und Brauchtumsexpertin Ulrike Kammerhofer gesprochen, die ein Buch über Feste und Feiertage in den in Österreich vertretenen Religionen geschrieben hat. Und sich daher auch mit Purim beschäftigt hat. - Gestaltung: Wolfgang Slapansky


3. Wer singt, betet doppelt - Ein evangelischer Superintendent über seine Liebe zum Chorgesang

Ort zum Leben und zur Freude im Hier und Jetzt - so beschreibt Lars Müller-Marienburg die evangelische Kirche. Der gebürtige Deutsche wurde 2016 zum Superintendenten der evangelisch-lutherischen Diözese Niederösterreich gewählt, was in etwa der Stellung eines katholischen Diözesanbischofs entspricht.
Zur Freude im Hier und Jetzt gehört für ihn eines unverzichtbar dazu: die Musik. Und zwar nicht nur das aufmerksam-genießende Zuhören, sondern auch selbst zu musizieren. Lars Müller-Marienburg ist passionierter Chorsänger. Mehr darüber hat er Kerstin Tretina verraten.


4. Mehr als nur Verurteilung - Steirische Theaterproduktion über Judas

Als verschlagene, hinterlistige, sinistre Gestalt ist er im Verlauf vieler Jahrhunderte gezeichnet worden: Judas Iskariot. Gemeinhin wird er als der Verräter bezeichnet, der Jesus für Geld an seine Feinde ausgeliefert hat. Dass das auch ein guter Nährboden für Antisemitismus - mit all seinen tragischen Folgen - war, liegt auf der Hand.
Es gibt aber auch die theologische These, wonach Judas durch den vermeintlichen Verrat die christliche Heilsgeschichte erst ermöglicht hätte. Genau in diesem Spannungsfeld ist das Theaterstück "Judas" der niederländischen Autorin Lot Vekemanns angesiedelt, das in diesen Wochen und Monaten als Produktion des Grazer Schauspielhauses in gut zwei Dutzend steirischen Kirchen Station machen wird. Werner Ranacher hat sie miterlebt.


5. Vulgata 77 - Künstlerische Zugänge zur Bibel

Im Kultum, dem Kulturzentrum der Minoriten in Graz, ist Anfang März eine hochkarätige Schau eröffnet worden, die zeitgenössische Annäherungen an die Bibel und deren Inhalte zeigt. "Vulgata - 77 Zugriffe auf die Bibel" heißt sie und zeigt Werke unter anderem von Dorothee Golz, Zenita Kómad, Hannes Priesch, Bettina Rheims und Mark Wallinger. Martin Gross hat sich die Ausstellung angesehen.


6. In einem überirdischen Licht... - Bibelessay zu Matthäus 17, 1 - 9

Es ist ein rätselhaftes Geschehen, das im Zentrum des Sonntagsevangeliums steht, das heuer am zweiten Fastensonntag in den katholischen Kirchen gelesen wird: Jesus wird vor den Augen seiner Getreuen verwandelt, er steht plötzlich in gleißendem Licht.
Einen Essay dazu - auch darüber, was diese Szene mit dem Ostergeschehen zu tun hat - hat Helga Kohler-Spiegel gestaltet. Sie ist Theologin, Professorin für Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in Feldkirch und Psychotherapeutin.

Bibelessay zu Matthäus 17, 1 – 9

An drei markanten Punkten auf dem Weg Jesu überliefern die sogenannten synoptischen Evangelien, d. h. die Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas, eine Vision.

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