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Sonntag
12. März 2017
14:05

"Das Schwarz-Weiß-Denken muss ein Ende haben". Der Schriftsteller, Sinologe und Übersetzer Wolfgang Kubin. Gestaltung: Heinz Janisch

Er kennt die chinesische Literatur wie kaum ein anderer. Seine "Geschichte der chinesischen Literatur im 20. Jahrhundert" gilt als Standardwerk.
Wolfgang Kubin, Übersetzer, Essayist und Sinologe, zählt zu den wichtigsten Vermittlern der chinesischen Prosa und Lyrik im deutschen Sprachraum. Unter seinem chinesischen Namen Gu Bin veröffentlicht er auch in China.

Wolfgang Kubin, geboren 1945 in Celle, war bis zum Jahr 1995 Professor für Sinologie an der Universität Bonn, seit seiner Emeritierung lebt er abwechselnd in China und in Europa.
Zu seiner bekanntesten Arbeit als Übersetzer gehört die sechsbändige Übersetzung der Erzählungen und Essays des 1936 verstorbenen Schriftstellers Lu Xun.
Wolfgang Kubin hat als Lyriker und Essayist zahlreiche Bücher veröffentlicht, so etwa "Narrentürme" und "Alles versteht sich auf Verrat".

Trotz seiner öffentlich immer wieder geäußerten Kritik an China erhielt Wolfgang Kubin in seiner Wahlheimat hochdotierte Literaturpreise, so etwa den Pamir International Poetry Price, den bedeutendsten Literaturpreis des chinesischen Sprachraums.
"Das Schwarz-Weiß-Denken muss ein Ende haben", fordert Wolfgang Kubin im Gespräch. "Man hat hierzulande oft ganz falsche Vorstellungen vom Leben in China".

Gestaltung: Heinz Janisch · zur Sendereihe

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