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Musik
Oper

Stimmen hören

Donnerstag
16. März 2017
19:30

mit Chris Tina Tengel.
Alexander Zemlinsky, der "interessanteste" Komponist zwischen Altösterreich und Moderne: Vokalprominenz für einen Außenseiter

Nicht Strauss, nicht Schreker, nicht Schönberg; auch nicht Pfitzner, Hindemith, Weill, aber doch: ihrer aller Zeitgenosse, das war Alexander Zemlinsky, der Wiener Jahrgang 1871, der vor 75 Jahren in den USA gestorben ist, über unrealisierbar gewordenen Projekten. Auch in dieser Profession von Gustav Mahler gefördert, war Alexander Zemlinsky einerseits ein europaweit aktiver Operndirigent. Und andererseits Komponist, im Brahms-Umfeld beginnend, Alma Schindler (später: Alma Mahler) nahe, noch in der "Lyrischen Symphonie" von 1923 in geistiger Verbindung zum Schöpfer des "Lieds von der Erde".

Was der reife Alexander Zemlinsky für die Bühne geschrieben hat, hat alles doppelten Boden, in Sujet und Tonsprache; der verquälte "Zwerg", die pseudo-veristische "Florentinische Tragödie" sind Meisterwerke. Viel "schöne" Vokalmusik schreibt Zemlinsky für den Konzertsaal: Orchesterlieder, Kantaten, Psalmen ... und dieses Materials haben sich in den vergangenen Jahrzehnten, seit einer ersten Zemlinsky-Renaissance in den 1980er Jahren, auch prominenteste Solistinnen und Solisten angenommen.

Gestaltung: Chris Tina Tengel · zur Sendereihe

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