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Gesellschaft

Da capo: Ambiente

Dienstag
21. März 2017
16:00

Reisen mit Ö1. Ambiente Spezial: Schmalspur, Treidelboot und Pier. Eine Ö1 Kulturreise in Nord- und Mittelwales. Gestaltung: Ursula Burkert und Winfried Schneider.

Wales ist neben England, Schottland und Nordirland eines der vier Länder, die gemeinsam das Vereinigte Königreich bilden. Die Fläche von Wales ist nur wenig größer als die von Niederösterreich, und doch kann man zwischen der Insel Anglesey im Norden und Cardiff im Süden eine erstaunliche kulturelle und landschaftliche Vielfalt genießen.

An den Küsten finden sich traumhafte Strände ebenso wie wilde Klippen, und im Nationalpark rund um Mount Snowdon laden lohnende Wanderungen zum Besteigen aussichtsreicher Berge ein.
Sehr bequem kann man das Land mit seinem ausgeprägten eigenen Charakter mit einer der zahlreichen Eisenbahnen bereisen - ohne sich im Auto mit dem Fahren auf der falschen Seite plagen zu müssen.

Die elf Linien der Great Little Trains of Wales sind schon selbst ein lohnendes Reiseziel. So ist zum Beispiel die Festiniog Railway nicht weniger als 150 Jahre alt. Damit ist sie die älteste unabhängige Eisenbahngesellschaft der Welt.
1.200 Kilometer lang ist die Küstenlinie von Wales. An der Nordküste liegt nur wenige Kilometer von Conwy das viktorianische Seebad Llandudno. Entstanden ist es als Planstadt. Die äußerst wohlhabende Familie der Mostyns hat Llandudno ab 1849 systematisch bauen lassen.

Seit 1877 lockt auch der längste Pier von Wales abertausende Besucher/innen an den schier endlosen Strand. Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts wurden sie an manchen Tagen von bis zu 100 Eisenbahnzügen ins walisische Seebad transportiert.

Wales mag ein kleines Land sein. Seine Attraktivität als Reiseziel ist trotzdem groß. Berühmt ist vor allem seine landschaftliche Schönheit. Abseits der grünen Hügel und der stillen Täler warten darüber hinaus sehenswerte kulturelle Highlights aller Art. Unter anderem sind drei herausragende walisische Stätten auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste zu finden. Eine davon ist der Pontcysyllte-Aquädukt. Seine Errichtung ist mit der Geschichte der Verkehrs-Infrastruktur im Zuge der frühen Industriellen Revolution verbunden.

Der Aquädukt und der Kanal von Pontcysyllte sind herausragende Monumente des Kanal-Zeitalters im Vereinigten Königreich. Diese Periode dauerte von 1760 bis zum Auftauchen der Eisenbahn ab 1830. Nach 1790 erreichte sie während der sogenannten Kanal-Manie ihren Höhepunkt. Damals baute man in nur 20 Jahren 1.900 Kilometer neuer Wasserwege.

Gestaltung: Ursula Burkert, Winfried Schneider · zur Sendereihe

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