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track5

Man kann ja nie wissen.

Der Ö1 Kurzhörspielwettbewerb

Wir haben einen neuen Rekord! 119 Hörspiele wurden für den 13. Kurzhörspielwettbewerb TRACK 5 eingereicht

Kurzhörspielwettbewerb-Trailer

"Man kann ja nie wissen"

In Teams oder ganz alleine haben Autorinnen und Autoren ihre Ideen hörbar gemacht. Höchstens 5 Minuten lang sollte es sein, mindestens ein selbstaufgenommener Ton und der Satz "Man kann ja nie wissen" musste es beinhalten. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben!

Die Jury freut sich schon, den Kreationen zu lauschen. Die Jurorinnen und Juroren kommen aus dem Schauspielhaus Wien, der schule für dichtung, von Ö1 und der FH Wien, sind selbst Radiomacherinnen, Hörspielregisseurin und Autoren oder Journalismus-Studentin mit Affinität für das Radio.

Die besten 15 Hörspiele werden von den sieben Jurymitgliedern am 19. Jänner ausgewählt und online auf die Ö1 Website gestellt. Von 20. Jänner bis 10. Februar kann dort für das beste Hörspiel abgestimmt werden. Wer wird mit einer mitreißenden Geschichte überzeugen? Welche Idee hört sich am besten an? Vielleicht kommt das Ergebnis ganz unerwartet? Man kann ja nie wissen.

Termine und Preise

Die Siegerprojekte werden im Rahmen der Ö1 Hörspiel-Gala am 24. Februar 2017 im ORF-RadioKulturhaus geehrt und im Hörspiel-Studio am 14. März 2017 ausgestrahlt.

Der Preis für den ersten Platz beträgt € 1.000,–. Für den zweiten und dritten Platz gibt es jeweils € 500,–. Zusätzlich gibt es noch den Preis der schule für dichtung in der Höhe von € 1.000,–. (Die Preise inkludieren die Abgeltung der Senderechte für eine einmalige Ausstrahlung auf Ö1)

11.10.2016

Die Einreichfrist ist beendet. Ab Ende Jänner kann über die von einer Jury ausgewählten Finalistinnen und Finalisten online abgestimmt werden.

User Generated Content

Kein Grabstein

anton78 09.01.2017 06:19

Kein Grabstein
Ein Hörspiel von Christian Reiner und Philip Leitner.
Stimme, Text, Diktafon: Christian Reiner, Live Sampling, Tontechnik: Philip Leitner.
Aufgenommen 2017 in Wien.

Das Hörspiel entstand mit Blick auf Kurt Schwitters, seine Arbeiten und die Innschrift auf seinem Grabstein. Erzählt wird auf mehreren Ebenen über Gräber, Friedhöfe, Schlaf und das Leben im Allgemeinen. Ein Gitarrist und Schlagzeuger spielte bei der Erstellung einiger Samples im Proberaum nebenan. Ansonsten nur Computer, Stimme, Diktafon und Sprechwerkzeuge. Viel Spaß beim Hören!

Leitner und Reiner arbeiten im Zwischenbereich von Sprache und Musik. Bei ihren Kurzhörspielen und Hörstücken setzten sie den Fokus sowohl live, als auch im Studio, auf das improvisatorische Zusammenspiel in der Verbindung von Stimme und Sampling.

Christian Reiner ist Sprecher und improvisierender Musiker. https://christianreiner.com

Philip Leitner arbeitet mit seinem Sample/Loop Framework als musikalischer Parasit.

Sinkflug

nacktbadenproductions 09.01.2017 02:17

Autor: George Rei, geborgen in New York, lebt und arbeitet als Bildhauer in Wien.

Co-Autorin: Anne Kulbatzki, geboren in Berlin, lebt und arbeitet als Schauspielerin

Inhalt:
An Bord der TemporAir nach Bogotá: Kapitän Mrischrmurmur Schwurmruumruu hat Startschwierigkeiten. Horst Konrad Tschuritsch und Prof. Gerstenkorn müssen nebeneinander sitzen, zwischen Ihnen Frau Randmann. Tschuritsch will endlich die neuen Schulbücher präsentieren, auch Gerstenkorn freut sich auf den Historikerkongress. Rosetta frisst den Vortrag. Frau Randmann wäre gern Amerikanerin. Die Economypassagiere verstehen nichts. Marta hat ein Geheimnis. Flora hat keine Probleme. Alle lieben Alkohol.

Ton: Jonas Hofer
Musik: Selina Traun
Regie: Anne Kulbatzki

Es sprechen:
Kirstin Neumann
Patrick Rothkegel
Benjamin Martin
Jonas Grundner-Culemann
Lisa Hofer
Elène Zuidmeer
Jonas Traun
Jakob Nolte
Michel Décar
Anne Kulbatzki

Jeder macht mal das, was er sonst nicht macht.

Unter die Lupe genommen

atomiumonamour 09.01.2017 01:20

Bei der 57. Folge der beliebten Fernsehsendung "Unter die Lupe genommen" heute im Portrait: die polnische Künstlerin Karla Mata-Majtki. In Deutschland, dem Land, "wo das Geld ist", hat sie sich in nahezu allen Disziplinen einen Namen gemacht. Ihr Heimatland musste sie 1980 aus wirtschaftlichen Gründen verlassen. Dort lernte sie zu improvisieren, denn es gab, wie sie uns berichtet, "im Grunde gar nichts. Nicht mal Kartoffeln."


Sprecher:
Bela Brillowska - Moderator
Felix Kubin - Karla Mata-Majtki

Schnitt, Regie:
Felix Kubin

Das Hörspiel ist eines von vielen frei improvisierten Kurzstücken, die Felix Kubin mit seiner Tochter Bela Brillowska seit ihrem 5. Lebensjahr aufgenommen hat, oft unter Verwendung von Stimmenverfremdungen. Bis auf die Verteilung der Rollen gibt es keine Absprachen, Geräusche und Atmo werden nachträglich hinzugefügt.

Felix Kubin ist Komponist elektronischer Musik, Hörspielmacher und Autor.

sex, faschismus & lindy hop !

bkrisp 09.01.2017 00:43

all-inclusive-solo: bernhard krisper (1984/wien)

inhalieren sie fiebrigen diskurs und blasen sie damit fremde luftballons auf? oder filteratmen sie? überprüfen sie den heißundkalt_luftgehalt um sie herum. seien sie streng dabei. inspizieren sie einzelne bedeutungsträger wie ein prächtig präpariertes insekt, überwinden sie allfälligen ekel (jedes noch so kleine ekerl). lernen sie voller lust und lassen sie andere großzügig daran teilhaben. und sagen sie endlich du zu mir, sonst sag ich am end noch muh zu dir, mau zu toll, tau zur mur und dur zu moll.

radiatorman

frimmer 08.01.2017 23:12

Im Winter können die anderen SuperheldInnen einpacken. Radiatorman kommt wie ein Adler aus dem Himmel herabgestürzt, um übermenschliche Wärme zu spenden.

Produktion: Mia Frimmer und Gunther von der Weiden.
Ton und Schnitt: Mia Frimmer
Text und Hauptrolle Gunther von der Weiden

Hinter Deinem Rücken

huelse 08.01.2017 22:03

Hinter deinem Rücken - von Dirk Hülstrunk

Text, Sprecher & Produktion: Dirk Hülstrunk, Sound Poetry Experience, Frankfurt 2017.
O-Ton: Straßenlärm, Chennai, Indien.

Eine Stadt, viele Stimmen. Einfache Slogans von oben und unten, hinten und vorne. Es geschieht hinter deinem Rücken. Auftritt und Abtritt. Anfang und Ende. Treten und getreten werden. Man kann ja nie wissen. Eine Anstiftung, ein Revolver und zuviel Licht.


Dirk Hülstrunk (Frankfurt)
Soundpoet, Lyriker, Audiokünstler, Kurator und freier Dozent. Publikationen, Performances, Vorträge und Workshops in Deutschland und international.
www.dirkhuelstrunk.de

Kopernikus' Reise zur Sonne

philippb38 08.01.2017 14:44

Mein Hörspiel "Kopernikus' Reise zur Sonne" versucht den vorgegebenen Satz "Man kann ja nie wissen", sowohl thematisch in einer Reihe verschiedener Szenen, in denen diese Worte , vorzugsweise in negativem Kontext von Zweifel, Angst, Unwissenheit, etc., verwendet werden, als auch formal , indem es mit der Erwartung des Hörers spielt und klare, kausale Folgen aufbricht, umzusetzen. Es ist die Reise einer einzelnen Stimme in ihr polyphones Innere, das ihr fremd erscheint und in das sich die Stimmen der Vergangenheit fest eingehämmert haben. Das Ende steht als eigentlicher Beginn, das drohende "Man kann ja nie wissen" wird als positive Aufforderung zum Leben uminterpretiert.
Mein Name ist Philipp Breitenberger, ich bin 19 Jahre alt, wohne in Wien und studiere hier Germanistik. Dies ist mein erster Hörspieltext.

stern gehn –eine Texttransfusion mit H.C. Artmann

1000 08.01.2017 11:21

In einer Textcollage, treffen die Schilderung einer tödlichen Messerstecherei am Wiener Praterstern und Fragmente aus H.C. Artmanns Lyrikband Med ana schwoazzn Dintn aufeinander. Die weibliche Erzählstimme tritt mit Artmanns Stimme, in eine Art Dialog – manchmal scheint es, als ob Artmann die Erzählung der Frau zwischendurch kommentiert, die Entwicklung ihrer Geschichte aus seiner Perspektive ergänzt oder sogar lyrisch beantworte. Schauplatz der Erzählung ist der Wiener Praterstern – ein Ort, dem in Artmanns literarischem Schaffen eine besondere Rolle zukam, und der auch als zentrales Symbol dieses Hörstücks gilt.

Text: Maria Muhar
Aufnahme & Sounddesign: Sebastian Seidl
Erzählerin: Maria Muhar
Nachrichtensprecherin: Alexandra Koch
Flüsterstimmen: Alexandra Koch, Antonio Schach, Rick Reuther, Sebastian Seidl, Maria Muhar
Musikstück im Ausklang: Karl Stirner – café geröstetes herz
Verwendung von Ausschnitten der Audio-CD ORF Edition Radio Literatur – H.C. Artmann

Fly High

vale 07.01.2017 13:50

Sprecher: Gerwich Rozmislowski, Flo Bike, Clara Sargant, Sascha Becker
Arrangement & Sounddesign: Flo Panhölzl
Autor: Valentin Jahn

„Fly High“ berichtet anhand von Verhörprotokollen über das Auf und Ab der Drogensucht eines Abhängigen: Absolute Euphorie und totaler Absturz. Ekstase und Depression. Dieses Zeugnis einer Sucht wird eingebettet in Äusserungen der Anti-Drogenpolitik und der Wissenschaft. Die Verhörprotokolle (Geheimstufe 2) bergen jedoch ein schmutziges Geheimnis, dass noch nicht an die Öffentlichkeit geraten darf.

Valentin Jahn wuchs im oberfränkischen Fichtelgebirge auf und studierte Germanistik in Freiburg. Er lebte 10 Jahre als urbaner Nomade in einem LKW u.a. in Berlin, Hamburg, Leipzig und Zürich. Neben seiner Arbeit als freier Autor ist er als Bühnenbildner und -techniker u.a. im Wiener Odeon tätig. 2012 gewann er den Hörspielpreis von Radio T. Die Themen seiner Arbeit bewegen sich zwischen tagespolitischer Schweinerei und geschichtlicher Faktionalität.

Knopfkino

friedaparis 06.01.2017 17:59

KNOPFKINO (2016)
ein Hörstück von Frieda Paris.
Sounddesign und Produktion Benedikt Dengler,
Dinko Bakic.
mit Rick Reuther und Frieda Paris.

sie sammelt Knöpfe in einer Dose und zählt revue. die Mäntel sind gegangen. immer wieder, nacheinander. du bist fort. und du musstest weiter. wie ihr alle Angst hattet, vor einem Flügelpaar unter einer Decke. die Vögel sind ohne mich in den Süden gezogen. und STOP. und eine Stimme spricht sich dazu. und START. und ein Band kommt in Gang. und Erinnerung wird beweglich. und erneut tun sie sich nochmals weh bis

KNOPFKINO, ein Liebesdings.

Man kann nie wissen

peterpanierer 06.01.2017 16:39

Idee und Text: Peter Panierer
Produktion und Tontechnik: Clemens Vajda
Regie: Clemens Vajda und Peter Panierer
Darsteller: Mathias Hofbauer und Peter Panierer
Support: Barbara Pillwein, Meryem Blazeg, Elisabeth Hofbauer, Jakob Plattner, Manfred Plattner, Sebastian Todes, Razorblade36

Letzte Karte erste Reihe

claudiacweber 06.01.2017 13:33

Ein Theaterbesuch, in dem einer der Schauspieler „aussteigt“. Das kriegt er von seiner Kollegin bitter bezahlt. Aber nicht in echt. Oder doch?

Mit Evelyn Nagel und Claudia Weber
Realisation und Regie: Claudia Weber
Autorenproduktion 2017 | 5:00

U nevR No [Impossible to write]

dossadnb 06.01.2017 12:22

Autorin /Regisseurin/Timeandspacebendingengineer: AnnPhie Fritz

Sounddesign/Musik/Amaturendekoration: Benni Dossa & Doktor Seidl

Werther leicht gewürzt

sicke 05.01.2017 15:03

Werther leicht gewürzt

Im Rahmen des „Lesezeichen-Festivals“ haben Martin Dueller, Andreas Thaler und Siegfried Ortner gemeinsam mit Jugendlichen der Polytechnischen Schule Villach und des Villacher Jugendradios ein Kurzhörspiel erarbeitet.
Dabei geht es um Goethes Werther, der, vom Originaltext ausgehend, adaptiert eingesprochen wurde.

Teilnehmer:

Siegfried Ortner, Lehrer PTS Villach, Villacher Jugendradio
Andreas Thaler, Theater A.C.M.E.
Martin Dueller, Neue Bühne Villach

Ana Carapina
Jessica Preprost
Chantal Pirker
Thomas Santler Schülerinnen und Schüler der PTS Villach
Daniela Seiwald
Sebastian Heiser
Benjamin Struck

Carina Albel
Ina Bernsteiner Metallbautechnikerinnen im 2. Lehrjahr

Khadija El-Mouden: „Man kann ja nie wissen“

galore galore

carowien79 30.12.2016 09:45

galore galore ist eine Klangreise von der naturbelassenen Insel Sao Miguel/Azoren in den Trubel von Saigon und die Ruhe von Da Lat/Vietnam. galore galore ist eine Hommage an das Fernweh und das Reisen.
Recording (O-Ton&Stimme), Schnitt, Produktion: Caroline Hofer / www.carolinehofer.com
Mischung: Andreas Usenbenz, Klang-manufaktur.de
Stimme: Thanh Tuyen Nguyen
Musik: Jens Döring ("grosserdreierglas"), dokapi ("nautilus voyage", CC BY-SA 3.0)

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