Krawutischer Halawachl

Walter Zettl

krawutisch: zornig aufbrausend Halawachel (vermutl. aus dem Tschechischen) . unverlässig/leichtsinnig

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Fluchen und Reden Wien 20. Juni 2021

"Verwortackelte Raskachl"

Walter Zettl

Nicht mit einem Begriff zu definieren! Definitionsversuch: Verwortackelt: Unförmig/zerfahren/zerknittert Raskachl: Schmutziger,heruntergekommener Mensch

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Fluchen und Reden Wien 20. Juni 2021

Wiener Begriffe

Barbara Rett

Teil 2

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Mensch, Tier und Alltag Wien 31. März 2021

Wiener Begriffe

Barbara Rett

Wiener Begriffe, die in den 70er Jahren noch viel häufiger zu hören waren.

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Mensch, Tier und Alltag Wien 31. März 2021

Lokale Ausdrücke

Chris Molisch

scheanglats Spatzenschreckerl = schielende Vogelscheuche; liebevolle Bezeichnung für einen Mitmenschen

Mit meinem Duo Weana & Yankee vermische ich Wienerisches mit amerikanischer Musik. Auf der Suche nach altem und originellem Material bin ich auf das Lied "Lokale Ausdrücke" (aka "Schimpferlied") gestoßen, welches noch eine ganze Reihe anderer innovativer Schimpfwörter anbietet.

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Fluchen und Reden Wien 10. März 2021

Togatzen verwortakelt urassen auf der Dacken

Maxa Danesi

Wenn eine Wunde pocht/pulsiert, dann sagt man in NÖ und/oder Wien: Die Wunde "tuat togatzen" Zwei Halsketten in einer Schatulle sind ineinander verschlungen = sie sind ganz "verwortakelt"

Urassen = verschwenden Krank darnieder liegen = auf der Dacken (syn. Matte) liegen, Türmatte = "Tiadack'n"

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Mensch, Tier und Alltag Wien 8. März 2021

Alt-Wienerisch

Michaela

Ausdrücke, die schon etwas veraltet sind

Gewurrl..... Menge von Menschen Grafflwerk... Herumliegender Sperrmüll Gschaftlhuber..... Wichtigmacher Gschrappn..... Kinder Gsöff..... Schlechtes Getränk Hacknstad..... Arbeitslos Kikerizpatschen..... Ort am Ende der Welt Krispindl.... Dünnes Mädchen Quetschn.... Kleines Auto

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Mensch, Tier und Alltag Wien 30. Dezember 2020

Mensch

Eva

"Greahoiden auf der Greabaunk" ein mostviertlerischer Ausdrck (Raum Amstetten), der soviel bedeutet wie, sich auf einen Tratscherl bei der Grünen Bank (Gartenbank) treffen.

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Mensch, Tier und Alltag Wien 17. Dezember 2020

NÖ / St.Pölten / "ein Nest hinter" Spratzern

Henriette Schamschula

"sei's wia's sei, hod de Bairin g'sogt, wia's in Steaz g'soacht hod" Anfang der 70er. Die Bäuerin hat den Sterz nicht gesucht, sondern auf ihn uriniert. Ich glaub: "die Unteren" nehmen "die Oberen" nicht so ernst und "rächen sich" gleichzeitig dabei .

Schwaummaschnitzln (Wien) gebackene Herrenpilze (schon seit früher Kindheit eine Leibspeise von mir - mit Erdäpfesalod)

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Fluchen und Reden Wien 14. Dezember 2020

Menscha

Gudrun

Junge Mädchen sind bei uns in Oberösterreich / Eberstalzell die "Menscha"

Stiedl = Holzpfahl

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Mensch, Tier und Alltag Wien 19. November 2020

Alltag

Frein

Beisspech, Bims

Ich habe heute Ihre "Sprachsendung" gehört und möchte dazu einen Beitrag leisten, zumal ich 84 Jahre alt bin und vermute, dass das, was ich festhalten möchte, kaum mehr bekannt ist. Ich war in den 1940er Jahren in der einklassigen Volksschule in der Frein an der Mürz. Zu 99% waren es Kinder von "Holzknechten vom Ärar (heute Bundesforste)". Die Buben "täuschelten Baisspech gegen Bims ein". Baisspech = Beisspech = Baumharz (ich vermute von Tannen), das von den Schulfreunden "vorgekaut" wurde und eine violette Farbe hatte. Der alpenländische Vorläufer des Kaugummis. Die Holzhacker verwendeten das Beisspech als "Durststiller" in den Bergen, von wo sie die ganze Woche arbeiteten und erst am Samstag zurück ins Dorf kamen. Den echten Kaugummi lernten wir erst 1945 von britischen Wachsoldaten an der Grenze derBritischen Besatzungszone ihren Dienst versahen, kennen. Hin und wieder bekamen wir von ihnen solchen geschenkt. Der sowjetische Grenzposten war dann im Lahnsattel. ...

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Mensch, Tier und Alltag Wien 18. November 2020

Nobelball-Ehrengäste

Hans Dostal

Gedicht in Wiener Mundart, einen Ballbesuch beschreibend

Nobelball-Ehrengäste I wår auf an Ball mit an fesch’n Madl Mit einem froschkönigsgrünen Kladl, Sie håb’n uns einteilt und selektiert, Dånn san ma de Trepp’n auffe marschiert, Dånn håm ma wås trunk’n und a gess’n, De Zeit, de wår scho z’lång zum Mess’n. Wia’s g’wes’n wa zum Einegeh’n, Då siach i einen Ordner steh’n: „Tschuidig’n da Herr, mir årme Hascherl, Mia håm kan Sitzplåtz und ka Mascherl !“ Fråg’n geht dånn der Lakai, Is mit da Ǻntwort schnö dabei; Er sågt uns leise, gånz verstohl’n: „UNTEN soin S’ a Mascherl hoin !” Mia stö’n uns zu de G’stopft’n daune, Mei Freindin is scho guata Laune ! Ob långe oder kurze Beine: Mit de Minista hatsch’ ma eine, Dånn sitz’ ma hintan Burgamasta – Heast, mia zwa, mia san scho G’fraster ! 24. Jänner 2010 Hans Dostal

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Mensch, Tier und Alltag Wien 17. November 2020