Indirekte Gespräche haben begonnen

Israel und die Palästinenser verhandeln wieder

Israel und die Palästinensern haben heute indirekte Gespräche begonnen. Der US-Sondergesandte George Mitchell soll in den nächsten Monaten in seiner Vermittlerrolle den festgefahrenen Friedensprozess wieder in Schwung bringen. Die Verhandlungen liegen seit der israelischen Gaza-Offensive Ende 2008 auf Eis.

Indirekte Verhandlungen haben begonnen

Die Palästinenser haben mit ihrer Zustimmung lange gezögert. Heute haben sie offiziell erklärt, dass die indirekten Verhandlungen mit Israel begonnen haben. Für die amerikanische Nahostdiplomatie ist es nur ein halber Erfolg. Es sind eben bloß indirekte Verhandlungen, denn die Palästinenser wollen mit den Israelis nicht an einem Tisch sitzen, wenn deren Bautätigkeit im Westjordanland und in Ost-Jerusalem nicht eingefroren wird.

Israel drängt auf direkte Gespräche

Israels Premier Benjamin Netanjahu hat den Beginn der Gespräche begrüßt. Er sagt aber, dass direkte Verhandlungen nötig sind, um auch zu einem Abschluss zu kommen: „Man kann nicht aus der Distanz oder per Fernsteuerung Frieden schließen, wir sind ja schließlich die Nachbarn der Palästinenser:“ US-Vermittler George Mitchell soll nun in rund zehn Tagen beginnen, zwischen den Parteien hin- und herzupendeln, mit dem Ziel, zumindest eine Annäherung in den Kernfragen zu erreichen.

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