Karmasin: Flexible Quote statt Frauenquote

Vor dem morgigen Internationalen Frauentag gibt es neue Vorschläge, den Frauenanteil in Unternehmen zu erhöhen. Familienministerin Karmasin (ÖVP) will die Quote in Führungspositionen anheben, allerdings Branchen-spezifisch flexibel. Dafür sieht Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) keinen Grund und will das Thema grundsätzlicher angehen und die Unternehmensstrukturen auf ihre Frauentauglichkeit untersuchen.

Mittagsjournal, 7.3.2014

Frauen im Nachteil

Die aktuellen Zahlen sprechen für sich: Von allen Frauen, die studiert haben ist nur jede 14. in einer Führungsposition, bei den Männern ist laut Statistik Austria fast jeder 4. Und nicht einmal jeder 18. Vorstandsposten in den größten heimischen Unternehmen ist weiblich besetzt, zeigt eine Erhebung der Arbeiterkammer. Anlässlich des morgigen Frauentages ist nicht zuletzt deshalb jetzt die koalitionsinterne Debatte um Frauenquoten neu aufgeflammt: Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) kann sich jetzt doch auch Quoten in Führungspositionen vorstellen - anders als die SPÖ will sie aber flexible Quoten je nach Branche, was laut Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nicht zielführend ist.

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