Maria Nazarova, Sopran

Maria Nazarova, geboren 1988 in Moskau, hat Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (ehemals Konservatorium Wien Privatuniversität) studiert. 2015 hat sie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München debütiert, außerdem singt sie im Rahmen eines Stipendiumvertrags an der Wiener Staatsoper.

Maria Nazarova

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Was ist Kunst?

Kunst ist etwas, was Menschen zusammenbringt. Ich bin der Meinung, die wahre Kunst verändert die Menschen.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Es mag frech klingen, aber ich bin nicht zum Gesang gekommen, sondern ich wurde dazu geboren. Schon von Kindheit an habe ich gewusst, dass ich eine Opernsängerin werde, ich weiß nicht wieso. Meine Eltern haben bemerkt, dass ich eine klangvolle Stimme habe. Und als ich vier Jahre alt war, begann ich Gesangs und Klavierunterricht zu nehmen. So hat es begonnen.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Von Gott, von der Liebe, vom Zauber.

Wo würden Sie gerne auftreten?

Das ist mir relativ egal, aber natürlich fühlt man sich anders, wenn man auf schönen weltberühmten Bühnen singt. Ich denke, die Energie dort ist so stark, dass man es sehr deutlich spürt, man fühlt eine große Verantwortung. Solche Gefühle hatte ich, als ich im Juni an der Wiener Staatsoper vorgesungen habe.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Für mich ist es wichtig, mit guten, talentierten Menschen bzw. Künstlern zu arbeiten, von denen ich etwas lernen kann, egal ob sie große Berühmtheiten sind oder nicht. Ich warte auf einen großen Dirigenten, der in mein Leben kommen wird, der mein Singen, meine Kunst, auch mich selbst verbessern könnte und in der Musik entwickeln, den wahren künstlerischen Weg zeigt.

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Ich bin Shopaholic...

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Das weiß ich nicht und will es auch nicht wissen. Ich vertraue meinem Schicksal, der Welt und Gott – sie wissen besser, was für mich gut ist.

Haben Sie einen Plan B?

Nein, den hatte ich auch nie. Ich habe immer gewusst und geglaubt, dass alles gut wird.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Ich kann mich daran nicht erinnern, ich versuche unangenehme Situationen schnell zu vergessen.

Wollen Sie die Welt verändern?

Ich würde sagen, ich will der Welt nur ein bisschen Licht, Liebe und Freude schenken.

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